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Alois Rainer warnt vor EU-Vorgaben: Streit um Namen für vegane Produkte spitzt sich zu

27. Okt. 2025
1 Min. Lesezeit

Bundesagrarminister Alois Rainer (CSU) stellt sich klar gegen die Idee, pflanzlichen Lebensmitteln Bezeichnungen wie „Veggie-Schnitzel“ oder „Tofu-Wurst“ zu verbieten. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


Vor einem Treffen mit einem EU-Amtskollegen in Luxemburg warnte er vor den möglichen Folgen eines solchen Vorstoßes. „Es würde unglaublich hohe Kosten für die Wirtschaft sowie Bürokratie verursachen“, betonte der Minister und fügte hinzu: „Ich stehe für Bürokratieabbau, deshalb unterstütze ich diesen Vorschlag nicht.“


EU-Parlament mehrheitlich für Einschränkungen


Das Europaparlament hatte sich kürzlich dafür ausgesprochen, Bezeichnungen wie „Steak“, „Schnitzel“, „Burger“ und „Wurst“ künftig ausschließlich für Produkte tierischen Ursprungs zuzulassen. Diese Entscheidung wurde vor allem von Abgeordneten aus dem konservativen und rechten Lager getragen. Die Mehrheit der deutschen Unions-Vertreter:innen stimmte allerdings gegen das geplante Verbot.


Kritik von Wirtschaft und Verbraucherschutz


Auch Verbraucherschutzorganisationen und Vertreter:innen der Lebensmittelwirtschaft wenden sich gegen das Vorhaben. Große Handelsketten wie Aldi Süd, Lidl und Burger King äußerten sich in einem gemeinsamen Schreiben kritisch. Sie warnten davor, dass ein EU-weites Verbot wirtschaftliche Schäden verursachen und die Wahlfreiheit der Verbraucher:innen einschränken könnte.


Entscheidung noch offen


Ob das Verbot tatsächlich umgesetzt wird, steht noch nicht fest. In den kommenden Wochen werden die EU-Staaten und das Europaparlament weiter über die Regelung verhandeln. Erst dann wird sich zeigen, ob Bezeichnungen wie „Veggie-Schnitzel“ in Zukunft verschwinden müssen – oder bleiben dürfen.


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