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Belugawale in Not: Geschlossener Freizeitpark droht ohne Hilfe mit Einschläferung

7. Okt. 2025
1 Min. Lesezeit

Die Betreiber des ehemaligen Marineland in Niagara Falls haben staatliche Finanzhilfe beantragt – andernfalls drohen sie damit, rund 30 Belugawale, die noch immer auf dem Gelände leben, einschläfern zu lassen. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


Finanzielle Notlage nach Schließung


Marineland hatte im Jahr 2024 den Betrieb eingestellt. Nach Angaben der Parkleitung reichen die vorhandenen Mittel nicht mehr aus, um die Versorgung der bis zu fünf Meter langen Meeressäuger sicherzustellen. Kanadas Fischereiministerin Joanne Thompson lehnte den Antrag auf staatliche Soforthilfe jedoch ab, wie die New York Timesberichtet.


Umzugspläne nach China gestoppt


Als Alternative schlug der Park vor, die Tiere in den chinesischen Freizeitpark Chimelong Ocean Kingdom zu verlegen. Die kanadische Regierung untersagte jedoch den Transfer. Begründet wurde dies damit, dass die Belugas dort zu Unterhaltungszwecken in Gefangenschaft leben müssten – was gegen kanadische Tierschutzrichtlinien verstößt.


Schwindendes Interesse an Wal-Shows


In vielen Ländern sind Shows mit Meeressäugern mittlerweile verboten. Freizeitparks, die auf solche Attraktionen gesetzt haben, leiden seitdem unter sinkenden Besucherzahlen und finanziellen Schwierigkeiten – ein Problem, das Marineland nun besonders hart trifft.

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