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Ein-Personen-Haushalte: Jede fünfte Person in Deutschland lebt allein

  • 25. Juni
  • 1 Min. Lesezeit

Die Zahl der Menschen, die in Deutschland einen Ein-Personen-Haushalt führen, bleibt auf einem hohen Niveau. Mehr dazu jetzt in den "Besser Leben News".


Im Jahr 2025 lebten rund 17,3 Millionen Personen allein. Damit wohnte etwa jede fünfte Person (20,9 Prozent) ohne Mitbewohner oder Partner im Haushalt. Gegenüber dem Vorjahr hat sich dieser Wert kaum verändert – 2024 waren es 17,4 Millionen.


Deutlicher Anstieg innerhalb von zwei Jahrzehnten


Auch wenn die Entwicklung zuletzt weitgehend stabil blieb, zeigt der langfristige Vergleich einen klaren Trend: Innerhalb der vergangenen 20 Jahre ist die Zahl der Alleinlebenden um 22,3 Prozent gestiegen. Besonders häufig leben Menschen ab 65 Jahren sowie Erwachsene zwischen 25 und 34 Jahren allein.


Stadt oder Land macht einen Unterschied


Wie verbreitet das Alleinleben ist, hängt auch von der Größe des Wohnortes ab. In Großstädten lebt mit 25,9 Prozent mehr als ein Viertel der Bevölkerung allein. In mittelgroßen Gemeinden beträgt der Anteil 20,6 Prozent, während er in kleineren Gemeinden bei 17,2 Prozent liegt.


Deutschland über dem EU-Durchschnitt


Im europäischen Vergleich liegt Deutschland mit einem Anteil von 20,9 Prozent Alleinlebenden deutlich über dem Durchschnitt der Europäischen Union, der bei 16,5 Prozent liegt. Nach Angaben der Behörde Eurostat weisen lediglich fünf EU-Staaten einen höheren Anteil an Alleinlebenden auf: Litauen, Finnland, Dänemark, Estland und Schweden.

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