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Elektroautos zuverlässiger: ADAC-Statistik zeigt klare Vorteile gegenüber Verbrennern

  • 23. Apr.
  • 1 Min. Lesezeit

Die neueste Auswertung des ADAC zeigt erneut ein klares Bild: Fahrzeuge mit Elektroantrieb schneiden bei der Pannenanfälligkeit besser ab als klassische Verbrenner. Dieser Trend hatte sich bereits im Jahr zuvor deutlich abgezeichnet und wird nun bestätigt. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


Datengrundlage und Methodik


Für die aktuelle Untersuchung wurde ermittelt, wie viele Pannen je 1.000 zugelassene Fahrzeuge im vergangenen Jahr auftraten. Daraus ergibt sich die sogenannte Pannenkennziffer (PKZ), die als Maß für die Zuverlässigkeit dient. Insgesamt flossen 158 Modelle von 27 Herstellern in die Analyse ein – insbesondere solche, die in Deutschland häufig zugelassen sind.


Deutlicher Unterschied bei der Pannenquote


Ein Vergleich gleich alter Fahrzeuge zeigt eine klare Differenz: Vier Jahre alte Elektroautos erreichen eine PKZ von 6,5, während Verbrenner im selben Alter mit 12,5 deutlich schlechter abschneiden. Ein wesentlicher Grund dafür liegt in der Konstruktion: Elektrofahrzeuge kommen mit weniger verschleißanfälligen Bauteilen aus.


Unabhängig von der Antriebsart bleibt ein Problem besonders häufig: Defekte an der 12-Volt-Batterie führen mit großem Abstand zu den meisten Einsätzen der Pannenhilfe.


Spezifische Schwachstellen je nach Antrieb


Bei Elektroautos fällt zusätzlich ein erhöhter Anteil an Problemen im Bereich des Bordnetzes auf. In diesem Punkt liegt die Pannenkennziffer sogar über der von Verbrennern. Fachleute führen dies auf die komplexere Elektronik in E-Fahrzeugen zurück. Bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor treten hingegen häufiger Defekte im Antriebsstrang oder im Kraftstoffsystem auf, was typische Schwachstellen dieser Technik widerspiegelt.

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