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Festnahmen in Berlin: Drei Männer sollen Anschlag im Auftrag der Hamas geplant haben

  • 1. Okt. 2025
  • 1 Min. Lesezeit

In Berlin wurden drei Männer von der Bundesanwaltschaft in Zusammenarbeit mit dem Bundeskriminalamt festgenommen. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


Den Angaben zufolge fiel der Entschluss zur Festnahme kurzfristig, nachdem sich abgezeichnet hatte, dass kurzzeitig eine Waffenübergabe stattfinden sollte.


Gefundene Bewaffnung


Bei der Aktion stellten die Einsatzkräfte unter anderem ein Sturmgewehr des Kalibers AK-47, mehrere Kurzwaffen sowie eine größere Menge Munition sicher. Nach Einschätzung der Ermittler waren die Waffen dazu bestimmt, Angriffe auf Einrichtungen mit jüdischem oder israelischem Bezug in Deutschland auszuführen.


Verdächtige: Herkunft und Vorwurf


Bei den Beschuldigten handelt es sich um drei Männer im Alter zwischen etwa 30 und 40 Jahren; zwei sollen im Libanon geboren sein, einer in Syrien. Die Bundesanwaltschaft wirft allen vor, Verbindungen zur palästinensischen Hamas zu haben und als Auslandsakteure für die Organisation tätig gewesen zu sein. Den Ermittlungen zufolge planten sie die Tatvorbereitungen bereits seit dem Sommer.


Vorgehensweise der Beschuldigten


Nach bisherigen Erkenntnissen versuchten die Beschuldigten, schwere Schusswaffen über den Schwarzmarkt zu beschaffen, um diese für einen möglichen Anschlag zu verwenden. Ob konkrete Ziele bereits feststanden, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen und bislang nicht abschließend geklärt.



Nächste Verfahrensschritte

Die Festgenommenen sollen am Donnerstag einem Ermittlungsrichter beim Bundesgerichtshof in Karlsruhe vorgeführt werden. Dieser entscheidet anschließend, ob Untersuchungshaft angeordnet wird.

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