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Gefälschte Zeugnisse: Frau erschleicht sich Lehrerstellen in mehreren Bundesländern

  • 28. Sept. 2025
  • 1 Min. Lesezeit

Eine Frau soll in mehreren Bundesländern als Lehrkraft tätig gewesen sein, ohne die dafür notwendigen Nachweise zu besitzen. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Heidelberg und des Polizeipräsidiums Mannheim soll sie mehrfach gefälschte Dokumente vorgelegt haben, um eingestellt zu werden.


Tätigkeit in Heidelberg und Auffälligkeiten


Zwischen 2021 und 2024 war die Frau an einer privaten Bildungseinrichtung in der Region Heidelberg beschäftigt. Dort wurde ihr schließlich vorgeworfen, sowohl Krankmeldungen manipuliert als auch Geld von Schüler:innen unterschlagen zu haben. Diese Vorfälle führten zu ihrem Ausscheiden aus der Schule.


Beschäftigung im Saarland


Ab Januar 2025 fand die Frau erneut eine Anstellung – diesmal an einer Privatschule im Saarland. Doch nur wenige Monate später, im April, flog auf, dass sie nicht über die geforderten Qualifikationen verfügte. Die Folge war eine fristlose Entlassung.


Frühere Verurteilungen


Bei weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass die Frau bereits zuvor auffällig geworden war: Schon 2021 hatte sie in Rheinland-Pfalz eine Bewährungsstrafe erhalten, nachdem sie mit gefälschten Hochschulzeugnissen ins Referendariat gelangt war. Zwei Jahre später, Ende 2023, wurde sie in Heidelberg erneut wegen Urkundenfälschung zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.


Haftbefehl und ungeklärte Ausbildung


Mitte September erließ das Amtsgericht Heidelberg einen Haftbefehl – unter anderem wegen Fluchtgefahr und der Möglichkeit weiterer Straftaten. Die Frau sitzt inzwischen in Untersuchungshaft. Unklar bleibt, welche Ausbildung oder welchen schulischen Abschluss sie tatsächlich vorweisen kann.

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