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Große Unterschiede: Welche Metropolen teurer werden und wo die Mieten sinken

  • 22. Juli
  • 2 Min. Lesezeit

Die Mietpreise in deutschen Großstädten bewegen sich derzeit nicht einheitlich. Während einige Metropolen weiterhin deutliche Steigerungen bei den Angebotsmieten verzeichnen, zeigt sich in anderen Städten sogar eine rückläufige Entwicklung. Mehr dazu jetzt in den "Besser Leben News".


Besonders Köln, Hamburg und Düsseldorf gehören im Jahresvergleich zu den Städten mit den stärksten Zuwächsen. Berlin hingegen bildet eine Ausnahme und weist sinkende Werte auf. Das geht aus dem Greix-Mietpreisindex des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) hervor.


Mieten steigen bundesweit moderat


Über alle 37 untersuchten Städte und Regionen hinweg erhöhten sich die Angebotsmieten im zweiten Quartal 2026 im Vergleich zum vorherigen Quartal um 0,8 Prozent. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ergibt sich ein Plus von 3,0 Prozent.


Deutlichere Anstiege wurden unter anderem in München und Frankfurt festgestellt. Dort legten die Mieten um 3,7 beziehungsweise 2,8 Prozent zu. Auch Leipzig verzeichnete mit einem Wachstum von 2,8 Prozent eine spürbare Erhöhung. In Stuttgart fiel der Anstieg mit 1,3 Prozent hingegen geringer aus.


München bleibt teuerster Mietstandort


Trotz unterschiedlicher Entwicklungen führen die bekannten Großstädte weiterhin die Rangliste der teuersten Mietmärkte an. München erreicht im zweiten Quartal 2026 mit durchschnittlich 23,70 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter den höchsten Wert.


Dahinter folgen:

  • Frankfurt: 17,80 Euro pro Quadratmeter

  • Hamburg: 16,50 Euro pro Quadratmeter

  • Stuttgart: 16,30 Euro pro Quadratmeter

  • Köln: 16,00 Euro pro Quadratmeter

  • Berlin: 15,30 Euro pro Quadratmeter

  • Düsseldorf: 14,90 Euro pro Quadratmeter


Leipzig bleibt unter den acht größten Vergleichsstädten der günstigste Standort mit durchschnittlich 10,50 Euro pro Quadratmeter. Über alle 37 ausgewerteten Städte und Regionen hinweg beträgt der gewichtete Durchschnitt 14,30 Euro pro Quadratmeter.


Hohes Preisniveau bedeutet nicht automatisch starke Steigerungen


Die Analyse des IfW zeigt außerdem, dass besonders hohe Mieten nicht zwangsläufig mit starken Preiszuwächsen verbunden sind. Stuttgart ist hierfür ein Beispiel: Obwohl die Stadt weiterhin zu den teuersten Mietmärkten Deutschlands zählt, haben sich die Preise zuletzt nur geringfügig verändert. „Ein hohes Preisniveau und eine starke Preisdynamik fallen nicht zwingend zusammen.“

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