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Höhere Kosten im Gesundheitssystem: Forderungen nach Kontaktgebühr und steigender Eigenbeteiligung bei Arzt- und Klinikbesuchen

29. Dez. 2025
1 Min. Lesezeit

Die finanziellen Anforderungen an die gesetzlichen Krankenkassen wachsen spürbar – und damit mehren sich Stimmen, die eine stärkere Kostenbeteiligung der Versicherten ins Gespräch bringen. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


Vor allem bei Arztbesuchen und Klinikaufenthalten soll nach Ansicht einiger Verantwortlicher mehr Eigenleistung erbracht werden.


Vorschlag: Gebühr beim Arzttermin


Der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, spricht sich laut "Bild"-Bericht für eine Art Eintrittszahlung aus, die Patient:innen künftig für jeden Arzttermin leisten sollen. Er nennt das Modell eine „Kontaktgebühr“ pro Besuch.


Krankenhäuser plädieren für höhere Eigenanteile


Auch vonseiten der Krankenhäuser gibt es Forderungen nach finanzieller Mehrbeteiligung. Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, schlägt laut "Bild" eine Verdoppelung der täglichen Zuzahlung im Krankenhaus vor. „Das ist angemessen. Die Krankenkassen hätten dann im Jahr zusätzlich 800 Millionen Euro Einnahmen pro Jahr“, sagte Gaß. Die aktuell geltenden zehn Euro pro Tag sollen nach seinem Vorschlag auf 20 Euro steigen.


Politische Reformen in Vorbereitung


Die Bundesregierung plant im kommenden Jahr umfassende Veränderungen innerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung. Damit soll der rasante Ausgabenanstieg gebremst und verhindert werden, dass Beiträge weiter steigen. Eine Expertengruppe soll bis März Vorschläge erarbeiten, wie das System ab 2027 stabilisiert werden kann.Bis Ende 2026 sollen zudem weiterreichende Reformideen vorliegen, die langfristige Entlastungen ermöglichen sollen.

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