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Jobabbau bei BMW: Bis Ende 2027 könnten 8.000 Stellen entfallen

  • 29. Juli
  • 2 Min. Lesezeit

Der Autobauer BMW bereitet einen umfangreichen Personalabbau vor. Nach Informationen aus verschiedenen Medien sollen bis Ende des Jahres 2027 bis zu 8.000 Stellen entfallen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Verwaltungs- und Bürobereichen, während die Beschäftigten in der Produktion von den Maßnahmen nicht betroffen sein sollen. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


Freiwillige Lösungen statt Kündigungen


Nach bisherigem Stand setzt das Unternehmen auf einen sozialverträglichen Weg. Der Stellenabbau soll vor allem durch reguläre Altersabgänge sowie ein freiwilliges Abfindungsprogramm umgesetzt werden. Dieses Angebot richtet sich an Beschäftigte in Deutschland und wurde den Berichten zufolge bereits weitgehend mit den Arbeitnehmervertretungen abgestimmt.


Hohe Kosten für das Unternehmen


Für BMW dürfte das Programm mit erheblichen finanziellen Aufwendungen verbunden sein. Aus Unternehmenskreisen heißt es, dass Kosten im dreistelligen Millionenbereich erwartet werden. Die tatsächliche Höhe hängt allerdings davon ab, wie viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Angebot einer freiwilligen Abfindung in Anspruch nehmen.


Deutschland besonders betroffen


Weltweit beschäftigt der Automobilhersteller rund 154.000 Menschen. Da mehr als die Hälfte der Belegschaft in Deutschland arbeitet und das Abfindungsprogramm ausschließlich dort vorgesehen ist, dürfte ein großer Teil der wegfallenden Stellen auf deutsche Standorte entfallen.


Auch BMW reagiert auf schwierige Marktbedingungen


Mit den geplanten Einsparungen reiht sich BMW in die Liste weiterer deutscher Autobauer ein. Bereits zuvor hatten Volkswagen, Mercedes-Benz, Audi und Porsche angekündigt, ihre Belegschaften zu verkleinern – teilweise in deutlich größerem Umfang.


Lange galt BMW als vergleichsweise krisenfest. Dazu trug unter anderem das große Werk im US-Bundesstaat South Carolina bei, wodurch der Konzern weniger stark von amerikanischen Importzöllen betroffen ist als einige Wettbewerber. Zuletzt verschlechterte sich jedoch die Geschäftslage deutlich. Insbesondere die Nachfrage in China, dem weltweit größten Automobilmarkt, blieb hinter den Erwartungen zurück. Deshalb hatte BMW bereits im vergangenen Monat seine Gewinnerwartungen nach unten korrigiert.

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