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Jugendschutz im Netz: EU-Parlament drängt auf strengere Regeln für Social Media und KI-Apps

  • 26. Nov. 2025
  • 1 Min. Lesezeit

Das Europäische Parlament hat am Mittwoch einen Beschluss gefasst, der die EU-Kommission dazu anhält, einen neuen Gesetzesentwurf für den digitalen Raum vorzulegen. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


Ziel ist es, europaweit einheitliche Schutzmaßnahmen für junge Menschen zu schaffen. Ein zentraler Bestandteil dieses geplanten Rahmens soll ein umfassendes Nutzungsverbot bestimmter Online-Dienste für Kinder unter 13 Jahren sein.


Geplante Beschränkungen für Minderjährige


Der geforderte Vorschlag sieht vor, dass Social-Media-Angebote, Videoportale wie YouTube sowie sogenannte „KI-Begleiter“ künftig für Unter-13-Jährige tabu sind. Letztere umfassen Programme, die „im Alltag Fragen beantworten, aber auch Freundschaft und Nähe simulieren“. Für Jugendliche von 13 bis 16 Jahren soll die Nutzung nur gestattet sein, wenn ein Erziehungsberechtigter ausdrücklich zustimmt.


Sichere Altersprüfung als Grundvoraussetzung


Parallel dazu verlangt das Parlament eine zuverlässige und datensparsame Technik, um das Alter von Nutzerinnen und Nutzern eindeutig feststellen zu können. Besonders betont wird, dass der Schutz persönlicher Informationen gewährleistet bleiben muss. Genau auf diese Anforderungen zielt eine neue Altersverifikations-App ab, an der die EU-Kommission bereits arbeitet.


Die „Kids Wallet“ als technischer Schutzmechanismus


Diese Anwendung wird auf Smartphones installiert und erkennt anhand eines Ausweisdokuments das Alter der jeweiligen Person. Fällt die Nutzerin oder der Nutzer in eine zu junge Altersgruppe, greift ein automatischer Schutz: Die „Kids Wallet“ blockiert den Zugang zu Plattformen wie Instagram oder TikTok – und verhindert so den Gebrauch der entsprechenden Dienste auf diesem Gerät.

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