Krise wächst: Immer mehr Kinder in Europa von Armut betroffen
- 14. Okt. 2025
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Seit dem Jahr 2019 ist die Zahl der Kinder, die in Armut leben, um fast eine halbe Million gestiegen. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.
Laut einem aktuellen Bericht der Kinderhilfsorganisation Save the Children sind mittlerweile 19,4 Millionen Minderjährige in der EU von Armut und sozialer Ausgrenzung bedroht.
Folgen für die Zukunft
„Ein Kind, das in Armut aufwächst, ist mit höherer Wahrscheinlichkeit im Erwachsenenalter von Sozialleistungen abhängig, mit gesundheitlichen Problemen belastet und weniger produktiv“, erklärt Eric Großhaus von Save the Children Deutschland.
Damit gehe es nicht nur um soziale Gerechtigkeit, sondern auch um die Stabilität und Leistungsfähigkeit der europäischen Wirtschaft.
Forderung nach politischen Maßnahmen
Um die wachsende Problematik einzudämmen, ruft die Organisation die Staaten Europas dazu auf, Bekämpfung von Kinderarmut zu einem politischen Schwerpunkt zu machen. Zentral seien dabei vor allem höhere Investitionen in Bildungssysteme sowie eine stärkere soziale Absicherung für Familien.
Hintergründe und Ursachen
Die Gründe für die zunehmende Kinderarmut sind vielfältig:
steigende Lebenshaltungskosten,
unzureichende soziale Unterstützung,
Ungleichheiten zwischen verschiedenen Regionen und Bevölkerungsgruppen.
Speziell in Deutschland kommt eine weitere Hürde hinzu: eine komplizierte Bürokratie, die Familien den Zugang zu Hilfen erschwert.

