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Limburgs Taubenpläne gestoppt: Naturschutzbehörde untersagt das Töten von 200 Tauben

  • 30. Juni 2025
  • 1 Min. Lesezeit

Die Stadt Limburg erhält keine Erlaubnis für die geplante Reduzierung ihrer Stadttauben durch Tötung. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


Wie der Landkreis Limburg-Weilburg mitteilte, lehnte die Untere Naturschutzbehörde die beantragte Maßnahme ab.


Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung


Bereits 2023 hatte das Stadtparlament von Limburg beschlossen, die Zahl der Tauben in der Innenstadt deutlich zu verringern. Diskutiert wurde damals unter anderem die Tötung der Tiere durch Genickbruch. Nach einer hitzigen öffentlichen Debatte und scharfer Kritik von Tierschutzverbänden kam es im Juni desselben Jahres zu einem Bürgerentscheid. Die Mehrheit der Abstimmenden sprach sich dabei für das Töten der Vögel aus.


Alternative Ansätze scheiterten an den Kosten


In einem ersten Schritt plante die Stadt, 200 Tauben lebend zu fangen und der Tierschutzorganisation Gut Aiderbichl zu übergeben. Diese wollte die Tiere in der Oberpfalz unterbringen. Da jedoch das einzige eingegangene Angebot für die Umsetzung der Aktion nach Ansicht der Stadt zu kostspielig war, wurde eine neue Ausschreibung gestartet. Ziel war es nun, die Tiere einzufangen und zu töten.

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