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Neue EU-Führerscheinregeln: Europaparlament beschließt Reform zur Verbesserung der Verkehrssicherheit

  • 21. Okt. 2025
  • 1 Min. Lesezeit

Das Europäische Parlament hat heute endgültig die neuen Richtlinien für Führerscheine in der Europäischen Union beschlossen. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


Bereits zuvor hatten sich Vertreter:innen des Parlaments und der Mitgliedsstaaten auf den Inhalt der Reform geeinigt. Mit der heutigen Abstimmung ist der letzte formelle Schritt abgeschlossen.


Die Länder der EU erhalten nun drei Jahre Zeit, um die neuen Bestimmungen in nationales Recht zu überführen. Anschließend steht ihnen ein weiteres Jahr zur Verfügung, um die praktische Umsetzung vorzubereiten.


Teil eines größeren Sicherheitskonzepts


Die überarbeiteten Führerscheinregeln sind ein Bestandteil des umfassenden Verkehrssicherheitspakets der EU. Ziel dieses Programms ist die sogenannte „Vision Zero“ – also langfristig keine Verkehrstoten oder Schwerverletzten mehr auf Europas Straßen.


Bereits 2018 hatte sich die Europäische Union vorgenommen, die Zahl der Todesopfer bis 2030 um die Hälfte zu reduzieren (Basisjahr: 2019). Von diesem Zwischenziel ist die EU bislang jedoch noch weit entfernt. In den vergangenen fünf Jahren sank die Zahl der Verkehrstoten lediglich um etwa zwölf Prozent.


Aktuelle Zahlen zur Verkehrssicherheit in der EU


Nach Angaben der EU-Kommission kamen im Jahr 2024 insgesamt 19.940 Menschen bei Verkehrsunfällen innerhalb der Europäischen Union ums Leben. Das bedeutet einen Rückgang von rund zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr


.Im europäischen Vergleich gelten die Straßen in Schweden (20 Todesfälle pro Million Einwohner:innen) und Dänemark(24 Todesfälle pro Million Einwohner:innen) als besonders sicher. Deutschland liegt mit 33 Todesopfern pro Million Einwohner:innen weiterhin unter dem EU-Durchschnitt, der derzeit bei 45 liegt.

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