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Plastik-Fische verboten: South Australia sagt Einweg-Sojasaucen-Behältern den Kampf an

  • 2. Sept. 2025
  • 1 Min. Lesezeit

Im Bundesstaat South Australia ist ein weiterer Schritt gegen Plastikmüll in Kraft getreten. Ab sofort dürfen bestimmte Produkte nicht mehr verkauft werden – darunter Einweg-Strohhalme, Plastikbesteck sowie die kleinen fischförmigen Sojasaucen-Behälter, die man häufig zu Take-away-Gerichten erhält. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


Auch Plastikbecher und Schüsseln für den einmaligen Gebrauch sind von dem Verbot betroffen. Ziel ist es, den Verbrauch von Wegwerfprodukten in Verbindung mit Lebensmitteln deutlich zu reduzieren.


Umweltministerin warnt vor Plastikgefahren


Die verantwortliche Ministerin Susan Close macht auf die Risiken aufmerksam, die von solchen Produkten ausgehen. Auf ihrer Website heißt es: „Die kleinen, fischförmigen Sojabehälter können leicht fallen gelassen, weggeweht oder in den Abfluss gespült werden, sodass sie häufig als Strand- und Straßenabfälle zu finden sind.”


Darüber hinaus weist die Regierung darauf hin, dass diese Verpackungen erheblich zur Mikroplastikbelastung beitragen.


Vorschläge für Alternativen


Um das Verbot praktikabel umzusetzen, verweist die Regierung auf umweltfreundlichere Lösungen. Genannt werden unter anderem kompostierbare Verpackungen oder Quetschbeutel, die den Kunststoff ersetzen könnten.


Ein langer Weg im Kampf gegen Plastik


South Australia ist in Australien kein Neuling, wenn es um Einschränkungen von Plastikprodukten geht. Bereits 2009 verabschiedete der Bundesstaat ein Gesetz, das den Vertrieb bestimmter Plastiktüten untersagte. Damit zählt die Region zu den Vorreitern im Kampf gegen Einwegplastik.

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