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Project 2025: Wie konservative Strategen die Macht des Präsidenten neu formen wollen

  • 23. Okt. 2025
  • 1 Min. Lesezeit

Was einst als theoretisches Experiment galt, gewinnt zunehmend an Gewicht: „Project 2025“ – ein umfassendes politisches Konzept, entworfen von konservativen Strategen, die eine zweite Amtszeit von Donald Trump vorbereiten wollten. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


Entwickelt wurde es von der einflussreichen Heritage Foundation – als Gegenentwurf zur Politik von Ex-Präsident Joe Biden und als Leitfaden für eine radikale Neuausrichtung der USA.


Ziel: Ein starker Präsident, schwächere Institutionen


Das Projekt skizziert eine politische Umgestaltung, die auf eine deutliche Machtkonzentration im Präsidentenamtabzielt. Gewaltenteilung soll zurückgefahren, Behörden zentralisiert und konservative Werte – insbesondere christlich geprägte – wieder stärker betont werden. Außen- wie innenpolitisch steht „Project 2025“ für einen klaren Bruch mit dem bisherigen Selbstverständnis der Vereinigten Staaten.


Strategien und Strukturen


In dem Konzept wird präzise beschrieben, wie Macht gebündelt und Verwaltungssysteme neu geordnet werden könnten. Beamte sollen ausgetauscht, Institutionen gezielt umgestaltet oder ganz abgeschafft werden, um politische Kontrolle zu sichern. Einer der Hauptverantwortlichen für diese Pläne ist Russell Vought, der inzwischen als Haushaltsdirektor im Weißen Haus arbeitet und direkten Zugang zu Trump hat.


Nähe zwischen Ideengeber und Präsident


Obwohl Trump anfangs bestritt, von dem Projekt zu wissen, zeigte sich später eine enge Verbindung zwischen ihm und Vought. Beide traten öffentlich als Vertraute auf, und Trump lobte seinen Berater offen: „Trump war sehr begeistert von all den Plänen.“ Vought wiederum bezeichnete Trump als jemanden, der die Visionen des Projekts mit großem Interesse verfolge.


Der Anspruch der absoluten Kontrolle


Immer wieder betont der Präsident seinen Anspruch auf uneingeschränkte Macht: „Ich kann tun, was ich will! Ich bin der Präsident!“


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