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Retro trifft Moderne: DFB und Adidas präsentieren neues Heimtrikot im Stil der 90er-Jahre

  • 5. Nov. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und Adidas haben das neue Heimtrikot der Nationalmannschaften enthüllt. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


Erinnerungen an große Zeiten


Das neue Jersey erstrahlt im klassischen Weiß, doch der Blickfang sind die markanten Streifen in Schwarz, Rot und Gold, die quer über die Brust verlaufen. Dieses Design weckt unweigerlich Erinnerungen an das ikonische Weltmeistertrikot von 1990. Die markante „Zickzack-Optik“ hingegen orientiert sich an dem Modell von 1994 – jener WM in den USA, die Fußball und Popkultur damals auf besondere Weise verband.


Premiere in Luxemburg


Seine Feuertaufe feiert das Trikot am 14. November in Luxemburg, wenn die Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann in der WM-Qualifikation antritt. Sollte das Ticket für die Weltmeisterschaft gelöst werden, wird das DFB-Team im Sommer in den USA, Kanada und Mexiko mit diesem Outfit um den fünften WM-Titel nach 1954, 1974, 1990 und 2014 kämpfen.


Begeisterung bei den Spielern


Stürmer Nick Woltemade zeigt sich besonders angetan vom neuen Look: „Ich mag diesen Look wirklich sehr, der ist so schön retro. Ich finde es Weltklasse und freue mich darauf, bald darin zu spielen.“ Er habe, so Woltemade weiter, selten ein Trikot „cooler“ gefunden.


Ein Abschied und ein Neuanfang


Mit dem neuen Jersey endet zugleich eine Ära: Es ist das letzte DFB-Trikot von Adidas. Ab 2027 übernimmt Nike als offizieller Ausrüster. Wie das Handelsblatt berichtet, soll der US-Sportartikelriese rund 100 Millionen Euro jährlich zahlen – etwa doppelt so viel wie die bisherige Partnerschaft mit Adidas. Der DFB erwirtschaftet inzwischen fast eine halbe Milliarde Euro pro Jahr.


Einheitlicher Auftritt aller Teams


Nicht nur die A-Nationalmannschaft der Männer, auch die U-Teams sowie das Frauenteam werden künftig im neuen Design auflaufen. Für die Spielerinnen von Bundestrainer Christian Wück bietet sich der erste Einsatz bereits am 28. November, wenn sie im Nations-League-Finale in Kaiserslautern gegen Spanien antreten.

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