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Schuldenstand erreicht Rekordhöhe: Pro-Kopf-Verschuldung überschreitet erstmals 30.000-Euro-Marke

29. Juli 2025
1 Min. Lesezeit

Die finanzielle Belastung der öffentlichen Haushalte steigt weiter an. Zum Jahresende 2024 lag die Verschuldung von Bund, Ländern, Gemeinden, Gemeindeverbänden und der Sozialversicherung – inklusive sämtlicher Sonderhaushalte – bei insgesamt 2.510,5 Milliarden Euro. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


Erstmals überschritt damit die Schuldenlast pro Kopf die Grenze von 30.000 Euro, wie aktuelle Daten des Statistischen Bundesamtes zeigen.


Wer ist verschuldet?


Die erfassten Verbindlichkeiten stammen aus Krediten, die die öffentliche Hand bei Banken sowie privaten Unternehmen aufgenommen hat. Betroffen sind alle staatlichen Ebenen – vom Bund über die Länder bis hin zu Kommunen und Sozialversicherungen.


Stadtstaaten mit besonders hoher Belastung


In den Stadtstaaten zeigt sich erneut die höchste Pro-Kopf-Verschuldung. Bremen liegt mit 33.934 Euro pro Einwohneran der Spitze, gefolgt von Berlin mit 18.173 Euro und Hamburg mit 17.571 Euro. Laut Statistischem Bundesamt ist dabei zu berücksichtigen, dass Stadtstaaten – im Gegensatz zu Flächenländern – zugleich Aufgaben der Kommunen übernehmen.


Bayern und Sachsen mit den niedrigsten Werten


Deutlich geringer fällt die Pro-Kopf-Verschuldung in einigen Bundesländern aus. Bayern verzeichnete Ende 2024 lediglich 1.353 Euro pro Einwohner, Sachsen kam auf 1.482 Euro – damit liegen beide Länder erneut am unteren Ende der Verschuldungsstatistik.

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