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Trump greift Papst an: Scharfe Kritik an Friedensappellen und außenpolitischer Haltung

  • 14. Apr.
  • 1 Min. Lesezeit

Donald Trump hat den amtierenden Papst Leo XIV. ungewöhnlich heftig angegriffen. Auf seiner Plattform Truth Social bezeichnete er dessen außenpolitische Haltung als „schrecklich“ und verlangte, das Kirchenoberhaupt solle „dankbar“ sein. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


Nach Trumps Darstellung verdanke Leo XIV. sein Amt auch seiner US-amerikanischen Herkunft, die ihm angeblich Vorteile im Umgang mit dem Präsidenten verschafft habe. „Wenn ich nicht im Weißen Haus wäre, wäre Leo nicht im Vatikan“, behauptete der Republikaner.


Kritik an Haltung zu internationalen Konflikten


Inhaltlich störte sich Trump vor allem an Positionen des Papstes zu geopolitischen Themen. Er machte deutlich, dass er weder einen Papst akzeptiere, der ein iranisches Atomwaffenprogramm toleriere, noch einen, der Kritik an militärischen Aktionen der USA – etwa in Venezuela – äußere.


Zugleich warf er Leo XIV. vor, mit einer „laschen“ Linie sowohl sich selbst als auch der Kirche zu schaden. Der Papst solle sich zusammennehmen und mehr „gesunden Menschenverstand“ zeigen, so Trump.


Gelassene Reaktion aus dem Vatikan


Während einer Reise in Afrika reagierte der Papst zurückhaltend auf die Angriffe. „Ich werde mich nicht auf eine Debatte einlassen“, sagte er. „Die Dinge, die ich sage, sind mit Sicherheit nicht als Angriffe auf irgendjemanden gedacht. Die Botschaft des Evangeliums ist sehr deutlich: Selig sind die, die Frieden stiften.“


Predigt mit politischer Wirkung


Auslöser der Auseinandersetzung war offenbar eine Predigt des Papstes in Rom. Darin hatte er ein Ende sämtlicher bewaffneter Konflikte gefordert und sich direkt an politische Entscheidungsträger gewandt: „Haltet ein! Es ist Zeit für den Frieden!“ Darüber hinaus warnte Leo XIV. vor „Allmachtsfantasien, die um uns herum immer unberechenbarer und aggressiver werden“.

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