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Trumps Triumphrede: Eigenlob, Energiepläne für Tech-Giganten und heftiger Protest der Demokraten

  • 25. Feb.
  • 2 Min. Lesezeit

Vor beiden Kammern des US-Kongresses zog US-Präsident Donald Trump eine ausgesprochen positive Zwischenbilanz seiner Amtszeit. Mit demonstrativer Zuversicht zeichnete er das Bild eines Landes im Aufwind. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


„Unsere Nation ist zurück – größer, besser, wohlhabender und stärker als je zuvor. Das ist das goldene Zeitalter Amerikas“, sagte er vor dem Kongress. Der Präsident stellte seine Politik als Motor für wirtschaftliche Stärke und neues internationales Gewicht dar.


Energiepläne für die Tech-Branche


Ein Schwerpunkt der Rede war die Energieversorgung großer Technologieunternehmen. Trump kündigte an, die rasant steigende Stromnachfrage von Konzernen aus dem Digitalbereich stärker in deren eigene Verantwortung zu legen. Künftig sollen große Tech-Firmen verpflichtet werden können, die Energie für ihre Rechenzentren selbst zu produzieren – etwa durch den Bau eigener Kraftwerke direkt an ihren Standorten. Ziel sei es, private Haushalte vor höheren Strompreisen zu schützen und eine zusätzliche Belastung der Netze zu vermeiden.


Diplomatie statt Eskalation im Iran-Konflikt?


Auch außenpolitisch setzte der Präsident Akzente. In Bezug auf die laufenden Spannungen rund um das iranische Atomprogramm erklärte Trump, er strebe eine Verhandlungslösung an. Gleichzeitig erinnerte die Rede daran, dass er Teheran in der Vergangenheit mehrfach mit militärischen Konsequenzen gedroht hatte. Nun betonte er jedoch, eine diplomatische Einigung habe Vorrang.


Boykott und scharfe Kritik der Demokraten


Nicht alle Abgeordneten verfolgten die Ansprache im Plenarsaal. Zahlreiche demokratische Parlamentarier blieben der Veranstaltung fern und beteiligten sich stattdessen an alternativen Formaten. Mit einer Dauer von nahezu zwei Stunden war es die längste Rede dieser Art in der US-Geschichte – und zugleich eine der umstrittensten.


Die Opposition stellte der Regierung ein vernichtendes Urteil aus. Der demokratische Minderheitsführer im Senat, Chuck Schumer, brachte seine Kritik pointiert auf den Punkt. Die Lage unter „Trump 2.0“ lasse sich in drei Begriffe fassen: „Kosten, Chaos, Korruption“.

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