Videoüberwachung in Schlachthöfen: Koalition plant Pflicht für größere Betriebe
- 23. Dez. 2025
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Die schwarz-rote Koalition plant, den Einsatz von Videokameras in Schlachtbetrieben künftig verbindlich vorzuschreiben. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.
Betroffen sein sollen allerdings nur Unternehmen ab einer festgelegten Größe. Ein entsprechendes Vorhaben hat Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer gegenüber der "Rheinischen Post" angekündigt.
Mehr Kontrolle und Transparenz
Nach Auffassung des CSU-Politikers kann der Einsatz von Kameras in Schlachthöfen zu einem wichtigen „Qualitätsmerkmal für die Schlachtbetriebe“ werden. Die Aufzeichnungen könnten dabei helfen, Regelverstöße schneller zu erkennen und zu dokumentieren. Gleichzeitig würde dies auch die Arbeit der zuständigen Veterinärämter erleichtern, da Kontrollen gezielter und effizienter erfolgen könnten.
Freiwilligkeit soll enden – mit Ausnahmen
Bislang entscheiden Schlachtbetriebe selbst, ob sie Videoüberwachung einsetzen oder nicht. Das soll sich mit der neuen Regelung ändern. Kleinere Betriebe sollen laut Rainer jedoch nicht unter die geplante Pflicht fallen und weiterhin ausgenommen bleiben.
Bereits länger in der Diskussion
Die Idee einer verpflichtenden Videoüberwachung ist nicht neu. Schon im vergangenen August hatte sich die damalige designierte Tierschutzbeauftragte der Bundesregierung, Silvia Breher, öffentlich für eine solche Maßnahme ausgesprochen. Damit greift die Koalition nun eine Forderung auf, die seit Längerem im Raum steht.

