top of page

Vorbereitungen laufen: Bundesregierung entwickelt Konzept für neuen Zivildienst

  • 4. Aug.
  • 1 Min. Lesezeit

Die Bundesregierung arbeitet an Konzepten für einen möglichen neuen Zivildienst. Hintergrund ist die Überlegung, dass bei einer erneuten Einführung der Wehrpflicht auch eine Alternative für Menschen geschaffen werden müsste, die den Wehrdienst aus Gewissensgründen ablehnen. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


Verbände zu verfügbaren Einsatzmöglichkeiten befragt


Wie das Bundesfamilienministerium gegenüber der „Bild“-Zeitung mitteilte, wurden in den vergangenen Monaten insgesamt 23 große Verbände und Organisationen kontaktiert. Ziel der Befragung war es, zu ermitteln, welche Einsatzkapazitäten diese im Falle einer Reaktivierung der Wehrpflicht für Ersatzdienstleistende bereitstellen könnten.


Ein Sprecher des Ministeriums erklärte dazu: „22 der 23 Verbände gaben an, dass ihre Infrastrukturen und Einsatzstellen grundsätzlich bereit wären, im Falle einer Reaktivierung einer Wehrpflicht Wehrersatzdienstleistenden ein vielfältiges Angebot zu machen“. Die konkreten Pläne des Ministeriums sollen nach der parlamentarischen Sommerpause öffentlich vorgestellt werden.


Zustimmung aus der Union


Auch aus den Reihen der Union wird die Vorbereitung auf einen möglichen Ersatzdienst befürwortet. Unionsfraktionschef Frei (CDU) betonte gegenüber RTL und ntv, dass im Falle einer Rückkehr der Wehrpflicht „müsste es ja auch einen entsprechenden Ersatzdienst geben“.


Nach seinen Angaben bereitet sich das Bundesfamilienministerium derzeit auf „unterschiedliche Situationen und Szenarien“ vor. Die Planungen für einen neuen Zivildienst seien „sehr klug und richtig“.

bottom of page