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Warnstreik im Nahverkehr: Ver.di erhöht im Tarifstreit mit zweitägigem Streik den Druck auf Arbeitgeber

  • 24. Feb.
  • 1 Min. Lesezeit

Im festgefahrenen Tarifstreit im öffentlichen Personennahverkehr erhöht die Gewerkschaft ver.di den Druck auf die Arbeitgeber. Für Freitag und Samstag sind umfangreiche Warnstreiks angekündigt. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


Bereits zu Beginn des Monats hatten ähnliche Aktionen vielerorts dazu geführt, dass Busse und Bahnen in den Depots blieben – ein Szenario, das sich nun wiederholen dürfte.


Hintergrund der Auseinandersetzung


Betroffen sind rund 100.000 Beschäftigte aus etwa 150 kommunalen Verkehrsbetrieben bundesweit. In den laufenden Verhandlungen zwischen ver.di und den kommunalen Arbeitgeberverbänden geht es um die Ausgestaltung der Manteltarifverträge. Im Mittelpunkt stehen Forderungen nach spürbaren Verbesserungen der Arbeitsbedingungen.


Nach Angaben der Gewerkschaft sind insbesondere kürzere Wochenarbeitszeiten, verlässlichere und angepasste Schichtmodelle sowie höhere Zuschläge für Nacht- und Wochenendarbeit zentrale Punkte. In einzelnen Bundesländern – darunter Bayern, Brandenburg, Saarland und Thüringen – sowie bei der Hamburger Hochbahn werden zusätzlich höhere Entgelte gefordert.


Kritik am Verhandlungsverlauf

Die Verhandlungen kommen insgesamt kaum voran“, erklärte die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Christine Behle. Die bisherigen Gespräche seien ernüchternd verlaufen. „Offenbar verstehen die Arbeitgeber immer noch nicht, dass es auf Dauer keine funktionierende ÖPNV-Daseinsvorsorge mehr geben kann, wenn wir jetzt nicht entscheidend die Arbeitsbedingungen verbessern.“

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