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Weitere UN-Mitglieder: Frankreich, Großbritannien und Kanada für Anerkennung Palästinas

  • 22. Sept. 2025
  • 1 Min. Lesezeit

Auf einem Treffen am Rande der UN-Vollversammlung bahnt sich eine Wende an: Länder wie Frankreich und Belgien wollen Palästina offiziell als Staat anerkennen. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


G7-Staaten setzen Zeichen


Bereits zuvor haben Großbritannien, Kanada und Australien diesen Schritt angekündigt. Damit gehören erstmals wirtschaftlich einflussreiche Mitglieder der G7 zu den Unterstützern einer Anerkennung. Ihr gemeinsames Signal: Ein dauerhafter und gerechter Frieden im Nahen Osten sei nur durch eine Zweistaatenlösung möglich.


Kritik von Israel und den USA


Ganz anders bewerten Israel und die Vereinigten Staaten die Entwicklung. Aus ihrer Sicht würde die Anerkennung Palästinas einer Belohnung für die Hamas gleichkommen. Entsprechend scharf verurteilen sie die Pläne der westlichen Partner.


Deutsche Zurückhaltung


Auch Deutschland bekennt sich grundsätzlich zur Zweistaatenlösung. Doch die Bundesregierung hält den Zeitpunkt für eine formelle Anerkennung erst dann für richtig, wenn ein Friedensprozess konkrete Fortschritte erreicht hat.


Signalwirkung gegen den Gaza-Krieg


Frankreich, Großbritannien und andere Staaten wollen bewusst jetzt handeln. Sie wollen damit ein klares Zeichen setzen, dass die massiven zivilen Opfer im Gaza-Krieg nicht einfach hingenommen werden.


Mögliche Konsequenzen


Nach einer offiziellen Anerkennung könnten die betreffenden Länder ihre diplomatischen Beziehungen zu den Palästinensern ausbauen. Zudem steht im Raum, Importe aus besetzten Gebieten einzuschränken. Für Israels Wirtschaft wären die Auswirkungen zwar gering – doch politisch wäre es ein weiteres klares Signal gegen die aktuelle Kriegsführung.

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