top of page

1946-2026: Schauspieler Tim Curry ist tot

  • vor 2 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Tim Curry ist tot. Der britische Schauspieler, der vor allem durch seine Rolle in der „Rocky Horror Picture Show“ weltberühmt wurde, starb im Alter von 80 Jahren. Mehrere Medien bestätigten seinen Tod unter Berufung auf seine Managerin. Mehr dazu in den VIP-News.


Der Durchbruch mit „Rocky Horror“


Curry prägte bereits die Bühnenfassung von „Rocky Horror Show“, die 1973 im damals eher prüden Großbritannien für erhebliche Aufregung sorgte. Grund dafür war nicht zuletzt der offene Umgang mit Sexualität.


International unvergessen wurde Curry jedoch als Frank N. Furter in der Verfilmung „Rocky Horror Picture Show“. Die Geschichte des exzentrischen Wissenschaftlers vom Planeten Transsexual entwickelte sich über die Jahre zu einem festen Bestandteil der Popkultur.


Vom Horror-Clown bis zum Kardinal


Auch abseits seiner Paraderolle bewies Curry seine große Wandlungsfähigkeit. Einem breiten Publikum blieb er unter anderem als unheimlicher Horror-Clown in der Verfilmung von Stephen Kings „Es“ im Gedächtnis. Weitere bekannte Auftritte folgten als zwielichtiger Hotel-Portier in „Kevin – Allein in New York“ sowie als machtbewusster Kardinal Richelieu in „Die drei Musketiere“.


Seine Vorliebe für ungewöhnliche Figuren erklärte Curry 1993 gegenüber der Nachrichtenagentur AP so: „Ich spiele gerne die kurioseren Seiten des menschlichen Geistes und Verhaltens, auch weil sie ein bisschen interessanter sind“.


Ein Schlaganfall veränderte sein Leben


2012 erlitt der Schauspieler in seinem Haus in Los Angeles einen Schlaganfall. Die Folgen waren schwerwiegend: Curry war teilweise gelähmt und fortan auf einen Rollstuhl angewiesen. In den darauffolgenden Jahren trat er deutlich seltener öffentlich auf. Vor allem als Sprecher war er weiterhin tätig.


Noch einmal zurück zu seinen Wurzeln


Als „Rocky Horror Picture Show“ 2016 für das Fernsehen neu aufgelegt wurde, kehrte Curry noch einmal zu dem Werk zurück, das seine Karriere entscheidend geprägt hatte. Diesmal stand er nicht als Frank N. Furter vor der Kamera, sondern übernahm die Rolle des Erzählers.

bottom of page