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Achtsamkeit im Alltag: So kannst du nach Hilfe fragen und sie auch annehmen

vor 4 Minuten
1 Min. Lesezeit

Du brauchst Unterstützung, aber fragst lieber nicht danach? Damit bist du nicht allein. Oft haben wir Angst, anderen zur Last zu fallen, oder glauben, jede Herausforderung allein bewältigen zu müssen.


Mehr dazu heute in GEFÜHLSSACHE.


Dabei ist es völlig normal, nicht immer alles selbst schaffen zu können. Sich Hilfe zu holen, ist keine Schwäche, sondern ein wichtiger Schritt, den man lernen kann.


So fällt es dir leichter, nach Unterstützung zu fragen


1. Wähle jemanden, bei dem du dich wohlfühlst. Der erste Schritt muss nicht gleich besonders groß sein. Überlege, wem du vertraust und bei wem du dich verstanden und ernst genommen fühlst. So kannst du ganz ohne Druck üben, deine Bedürfnisse auszusprechen.


2. Du musst dich nicht rechtfertigen. Jeder Mensch kommt irgendwann an einen Punkt, an dem Unterstützung gebraucht wird. Du musst dich dafür weder entschuldigen noch lange erklären, warum du Hilfe benötigst. Deine Bedürfnisse dürfen Raum haben.


3. Denke auch an die andere Person. Wenn dich jemand um Unterstützung bittet, fühlst du dich vielleicht geschätzt und freust dich, etwas beitragen zu können. Genauso kann es anderen Menschen gehen, wenn du sie um Hilfe bittest. Du gibst ihnen damit die Möglichkeit, für dich da zu sein.


Gemeinsam geht vieles leichter


Hilfe ist keine Einbahnstraße. Wir alle brauchen manchmal jemanden, der uns zuhört, uns unterstützt oder uns einen kleinen Teil der Last abnimmt. Sich gegenseitig zu helfen, schafft Vertrauen und kann Beziehungen sogar noch enger machen.


Denk daran: Du musst nicht alles allein schaffen. Manchmal reicht schon eine kleine Frage, um einen großen Schritt weiterzukommen.

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