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Arbeitsmarkt im Wandel: Teilzeitbeschäftigung in Deutschland erreicht Rekordniveau

  • 28. Mai
  • 1 Min. Lesezeit

Immer mehr Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland entscheiden sich für eine reduzierte Wochenarbeitszeit. Mehr dazu jetzt in den "Besser Leben News".


Nach aktuellen Angaben des Statistischen Bundesamtes war der Anteil der Teilzeitkräfte im vergangenen Jahr so hoch wie noch nie. Demnach arbeiteten 31,9 Prozent aller Erwerbstätigen in einem Teilzeitmodell.


Durchschnittliche Arbeitszeiten entwickeln sich unterschiedlich


Beschäftigte in Teilzeit kamen im Durchschnitt auf 21,3 Stunden pro Woche. Das entspricht einem leichten Anstieg von 0,1 Stunden gegenüber dem Vorjahr. Verglichen mit 2015 erhöhte sich die durchschnittliche Wochenarbeitszeit in Teilzeit sogar um zwei Stunden.


Bei Vollzeitbeschäftigten zeigte sich hingegen kaum Veränderung. Ihre durchschnittliche Wochenarbeitszeit lag weiterhin bei 39,9 Stunden. Vor zehn Jahren arbeiteten Vollzeitkräfte im Schnitt noch etwas länger – damals betrug die durchschnittliche Arbeitszeit 40,5 Stunden pro Woche.


Deutliche Unterschiede zwischen Frauen und Männern


Frauen arbeiten weiterhin deutlich häufiger in Teilzeit als Männer. Im Jahr 2025 war mehr als jede zweite erwerbstätige Frau (50,6 Prozent) in einem Teilzeitmodell beschäftigt. Unter Männern traf dies lediglich auf 14,3 Prozent zu.


Große Differenzen bei Eltern mit Kindern


Besonders stark zeigen sich die Unterschiede innerhalb von Familien mit minderjährigen Kindern. Zwei Drittel der berufstätigen Mütter mit Kindern unter 18 Jahren arbeiteten in Teilzeit. Die Teilzeitquote lag hier bei 66,4 Prozent. Bei Vätern mit Kindern unter 18 Jahren fiel der Anteil dagegen mit 8,6 Prozent deutlich geringer aus.

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