Darmkrebs: Warum auch jüngere Menschen häufig daran erkranken
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Darmkrebs zählt zu den häufigsten bösartigen Tumorerkrankungen in Deutschland. Etwa jede neunte Krebsdiagnose betrifft den Dickdarm oder den Mastdarm und macht diese Krebsart zu einer der bedeutendsten onkologischen Erkrankungen im Land. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.
Entwicklung bei jüngeren Menschen
In den vergangenen Jahren beobachten Fachleute eine Zunahme der Erkrankungen bei jungen Erwachsenen. Besonders in der Altersgruppe zwischen 20 und 39 Jahren steigt die Zahl der Betroffenen. Trotz dieses Trends bleibt ihr Anteil an allen Diagnosen vergleichsweise gering: Im Jahr 2023 entfielen weniger als zwei Prozent der insgesamt 55.320 neu festgestellten Fälle auf diese Altersgruppe.
Mögliche Ursachen im Fokus der Forschung
Warum Darmkrebs bei jüngeren Menschen häufiger auftritt, ist bislang nicht eindeutig geklärt. Forschende untersuchen verschiedene mögliche Einflussfaktoren. Als mögliche Gründe werden unter anderem eine unausgewogene Ernährung sowie zu wenig körperliche Aktivität diskutiert.
Vor allem eine Erkrankung des höheren Alters
Unabhängig von diesen Entwicklungen bleibt Darmkrebs in erster Linie eine Krankheit des höheren Lebensalters. Das durchschnittliche Alter bei der Diagnose liegt bei Männern bei etwa 71 Jahren und bei Frauen bei rund 75 Jahren.
Geschlechterunterschiede
Statistisch gesehen sind Männer etwas häufiger betroffen als Frauen. Insgesamt zeigt sich damit ein klares Muster: Die Mehrheit der Erkrankungen tritt im fortgeschrittenen Alter auf und betrifft Männer etwas öfter als Frauen.


