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Deutscher Wetterdienst: Künftig mehr Hitze im Süden und Osten Deutschlands

  • 31. März
  • 1 Min. Lesezeit

Die Folgen der globalen Erwärmung werden sich künftig deutlich in Deutschland bemerkbar machen. Fachleute gehen davon aus, dass insbesondere heiße Wetterphasen häufiger auftreten werden. Besonders betroffen könnten dabei Regionen im Süden und Osten sein. Grundsätzlich zeigt sich jedoch ein Temperaturanstieg im gesamten Bundesgebiet. Mehr dazu in den Klima-News.


Verschiebung der Niederschlagsmuster


Neben steigenden Temperaturen rechnen Experten auch mit Veränderungen bei den Niederschlägen. Im Winter dürfte es vor allem im Norden deutlich mehr Regen geben, während im Frühjahr besonders der Nordosten mit höheren Mengen rechnen muss. Im Sommer hingegen zeichnen sich gegensätzliche Entwicklungen ab: Während westliche Regionen tendenziell trockener werden, könnten Teile des Nordostens mehr Niederschlag erhalten. Für den Südosten wird prognostiziert, dass die Herbstmonate künftig eher trocken ausfallen.


Szenarien mit deutlicher Erwärmung


Die Prognosen basieren auf einem Klimaszenario, das von einer erheblichen globalen Temperatursteigerung ausgeht. Bis zum Jahr 2100 wird ein Anstieg zwischen 2,8 und 4,2 Grad angenommen – verbunden mit einem weiterhin hohen Einsatz fossiler Energieträger.


Internationale Klimaziele unter Druck


Ein zentrales Ziel der internationalen Gemeinschaft wurde auf der Klimakonferenz 2015 in Paris formuliert: Die Erderwärmung sollte möglichst auf 1,5 Grad gegenüber dem vorindustriellen Niveau begrenzt werden.

Aktuelle Einschätzungen deuten jedoch darauf hin, dass dieses Ziel kaum noch erreichbar ist. Nach jüngsten Prognosen der Vereinten Nationen steuert die Welt derzeit auf eine Erwärmung von rund 2,8 Grad bis zum Ende des Jahrhunderts zu. Bereits innerhalb der nächsten zehn Jahre könnte die 1,5-Grad-Marke überschritten werden.


Blick in die Vergangenheit


Die durchschnittliche Jahrestemperatur lag zuletzt bei 10,0 Grad. Damit gehört das Jahr 2025 zu den wärmsten seit Beginn der systematischen Messungen im Jahr 1881 und belegt Platz acht im Langzeitvergleich.

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