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Duschen bei Gewitter: Wann es wirklich gefährlich wird und wie ihr euch schützen könnt

22. Juni
1 Min. Lesezeit

Viele Menschen fragen sich, ob es gefährlich ist, während eines Gewitters zu duschen. Die Antwort hängt stark davon ab, wie gut das Gebäude vor Blitzeinschlägen geschützt ist. Mehr dazu im LSJonline-Mittagsmagazin.


Moderne Häuser: Meist keine Gefahr


In neueren oder fachgerecht sanierten Gebäuden ist das Risiko gering. Ein professionell installiertes Blitzschutzsystem sorgt in diesen Fällen dafür, dass elektrische Spannungen bei einem Einschlag kontrolliert abgeleitet werden. Duschen oder baden während eines Gewitters ist hier in der Regel unproblematisch.


Altbauten und unsichere Installationen: Vorsicht ist geboten


Anders sieht es aus, wenn das Haus älteren Baujahrs ist oder kein Blitzschutzsystem installiert wurde. In solchen Fällen kann es bei einem direkten Blitzeinschlag gefährlich werden, da sich der Strom über metallene Leitungen im Haus ausbreiten kann – und dazu gehören auch Wasserleitungen. Wer sich unsicher ist, ob ein Schutzsystem vorhanden ist, sollte sicherheitshalber das Ende des Gewitters abwarten, bevor er unter die Dusche geht.


Was Sie bei fehlendem Blitzschutz beachten sollten


Laut dem Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. (VDE) sollte in Häusern ohne Blitzschutz auf jede Berührung mit Leitungen verzichtet werden, die von außen ins Haus führen. Dazu zählen nicht nur Wasserleitungen, sondern auch Stromkabel, Gasleitungen, Telefonleitungen, Fernwärmeanschlüsse und Antennenkabel. Diese könnten im Ernstfall zur Gefahr werden, wenn ein Blitz in der Nähe einschlägt.

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