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Gesichtshaare entfernen: Die besten Methoden für glatte Haut

vor 23 Stunden
3 Min. Lesezeit

Ein ebenmäßiger Teint ist nicht immer selbstverständlich. Kleine Hautunreinheiten, müde Augen oder feine Härchen können das Erscheinungsbild beeinflussen.


Mehr dazu heute in TEENPULSE.


Gerade beim Schminken fallen die kaum sichtbaren Gesichtshaare manchmal stärker auf als gewünscht. Wer sich eine glatte Hautoberfläche und ein gleichmäßiges Make-up-Ergebnis wünscht, kann auf unterschiedliche Methoden der Haarentfernung zurückgreifen.


Doch welche Technik ist sinnvoll, und worauf sollte man bei der Pflege achten?


1. Warum Rasieren im Gesicht nicht immer die beste Wahl ist

Der Griff zum Rasierer erscheint zunächst unkompliziert und zeitsparend. Allerdings bringt diese Methode einige Nachteile mit sich. Beim Rasieren wird das Haar lediglich an der Hautoberfläche abgeschnitten. Dadurch kann die nachwachsende Spitze stumpf wirken, weshalb sich die Härchen mitunter kräftiger oder rauer anfühlen.


Hinzu kommt, dass die Haut durch die Klinge gereizt werden kann. Rötungen, kleine Pickelchen und unangenehme Stoppeln sind mögliche Folgen. Da die Haare nicht mitsamt ihrer Wurzel entfernt werden, muss die Behandlung außerdem regelmäßig wiederholt werden.


Wer eine länger anhaltende Glätte erreichen möchte, kann daher andere Methoden in Betracht ziehen.


2. Präzise Haarentfernung mit einem Gesichtsepilierer

Eine Alternative ist ein speziell für kleinere Gesichtspartien entwickelter Epilierer. Seine rotierenden Pinzetten greifen einzelne Härchen und ziehen sie samt Wurzel heraus. Dadurch dauert es in der Regel länger, bis neue Haare sichtbar werden.


Welche Vorteile bietet die Methode?

  • Länger glatte Haut: Da die Haare an der Wurzel entfernt werden, bleibt das Ergebnis häufig über mehrere Wochen sichtbar.

  • Gleichmäßigeres Make-up: Ohne feine Härchen kann sich Foundation auf der Haut anders verteilen und gleichmäßiger wirken.

  • Kein unmittelbarer Stoppel-Effekt: Direkt nach der Anwendung sind die Haare entfernt, statt lediglich an der Oberfläche abgeschnitten zu sein.

  • Gezielte Behandlung: Kleine Gesichtspartien können bearbeitet werden, ohne größere Bereiche einbeziehen zu müssen.


Allerdings reagiert jede Haut unterschiedlich. Auch beim Epilieren sind vorübergehende Rötungen, empfindliche Stellen oder eingewachsene Haare möglich. Zudem lässt sich nicht garantieren, dass die Haare mit der Zeit dünner werden oder ihr Wachstum dauerhaft abnimmt.


Ist das Entfernen der Haare schmerzhaft?

Da die Härchen mitsamt der Wurzel herausgezogen werden, kann die Behandlung zunächst ziepen. Wie intensiv das empfunden wird, hängt unter anderem von der persönlichen Schmerzempfindlichkeit und der behandelten Hautpartie ab. Manche empfinden einen Epilierer als angenehmer als das wiederholte Zupfen einzelner Haare mit einer Pinzette, andere bevorzugen eine andere Methode.

Mit einer vorsichtigen Anwendung und etwas Übung lässt sich die Behandlung häufig besser in die persönliche Pflegeroutine integrieren.


3. So bereitest du deine Haut optimal vor

Damit die Haarentfernung möglichst angenehm verläuft, kommt es nicht nur auf das Gerät, sondern auch auf die richtige Vorbereitung an. Eine durchdachte Pflegeroutine kann dazu beitragen, unnötige Hautreizungen zu vermeiden.


Die wichtigsten Schritte im Überblick


1. Haut sanft reinigen

Entferne vor der Behandlung Make-up, Schmutz und überschüssigen Talg. Die Haut sollte sauber und trocken sein, sofern die Gebrauchsanweisung des Geräts nichts anderes vorsieht.


2. Den passenden Zeitpunkt wählen

Viele bevorzugen die Anwendung am Abend. So hat die Haut anschließend mehrere Stunden Zeit, sich zu beruhigen, bevor wieder Make-up aufgetragen wird.


3. Mit ruhigen Bewegungen arbeiten

Straffe die Haut vorsichtig und führe das Gerät entsprechend der Herstelleranleitung über die gewünschte Stelle. Vermeide es, mehrfach über bereits gereizte Bereiche zu gehen.


4. Anschließend Feuchtigkeit spenden

Eine milde, parfümfreie Pflege kann helfen, die Haut nach der Behandlung zu beruhigen. Verzichte zunächst auf aggressive Peelings, stark parfümierte Produkte oder andere reizende Wirkstoffe.


5. Die Hautreaktion beobachten

Leichte Rötungen können nach der Epilation auftreten und sollten normalerweise wieder abklingen. Bei anhaltenden Beschwerden, starken Entzündungen oder schmerzhaften Hautveränderungen solltest du die Anwendung unterbrechen und gegebenenfalls ärztlichen Rat einholen.

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