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Hitzewelle rollt an: Deutschland erwartet Temperaturen über 35 Grad und schwüle Unwettertage

  • vor 2 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Deutschland steht in den kommenden Tagen vor einer ausgeprägten Hitzeperiode. Ursache ist eine warme Luftströmung aus südlichen Regionen, die nach Einschätzung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zunehmend heiße Luftmassen ins Bundesgebiet transportiert. Bis zum Wochenende werden vielerorts Temperaturen oberhalb der 30-Grad-Marke erwartet, regional sind sogar Spitzenwerte von über 35 Grad möglich. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


Von der Wetterlage betroffen sind nicht nur südliche Landesteile. Auch im Norden des Landes werden die bislang höchsten Temperaturen des Jahres prognostiziert.


Freitag als erster Höhepunkt


Zum Ende der Arbeitswoche erreicht die Hitze voraussichtlich einen ersten Höhepunkt. Gleichzeitig nimmt die Luftfeuchtigkeit zu, wodurch die Witterung vielerorts als drückend und schwül empfunden werden dürfte. Meteorologen rechnen zudem mit der Bildung kräftiger Gewitter. Dabei kann es lokal zu intensivem Starkregen kommen.


Kaum Erholung in den Nächten


Zwar gehen die Temperaturen während der Nachtstunden etwas zurück, eine spürbare Abkühlung bleibt jedoch vielerorts aus. Für die Nacht zum Samstag erwartet der DWD Tiefstwerte zwischen 17 und 23 Grad.


Auch am Samstag setzt sich die heiße Wetterlage fort. Neben hohen Temperaturen besteht erneut die Möglichkeit von Unwettern. Für den Sonntag zeichnen die Wettermodelle ein ähnliches Bild.


Gesundheitsrisiken durch anhaltende Wärme


Besondere Aufmerksamkeit gilt den gesundheitlichen Folgen der Hitzebelastung. Vor allem im Südwesten Deutschlands warnt der DWD vor einer starken thermischen Beanspruchung. In Regionen bis etwa 600 Meter Höhe wird bereits am Donnerstag eine erhebliche Wärmebelastung erwartet. Vor allem ältere Menschen sowie pflegebedürftige Personen zählen zu den besonders gefährdeten Gruppen.


Tropennächte erschweren die Regeneration


Zusätzlichen Stress für den Körper verursachen sogenannte Tropennächte. Von einer solchen spricht man, wenn die Temperaturen selbst nachts nicht unter 20 Grad sinken. Dadurch kann sich der Organismus nur eingeschränkt erholen. Experten empfehlen daher, an heißen Tagen ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen und körperliche Anstrengungen möglichst in die kühleren Morgen- oder Abendstunden zu verlegen.

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