In Wien: Sarah Engels tritt für Deutschland beim Eurovision Song Contest" an
- 1. März
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Beim deutschen Vorentscheid für den Eurovision Song Contest setzte sich Sarah Engels gegen starke Konkurrenz durch. Die 33-Jährige gewann am Samstagabend in Berlin die ARD-Sendung „Eurovision Song Contest – Das Deutsche Finale“ und wird Deutschland beim internationalen Wettbewerb vertreten. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.
Ihr Wettbewerbsbeitrag trägt den Titel „Fire“. Mit dem Song möchte sie insbesondere Frauen ermutigen, selbstbewusst ihren eigenen Weg zu gehen und an ihre Ziele zu glauben.
Zwei Abstimmungsrunden entschieden
Zunächst lag die Entscheidung bei einer internationalen Fachjury. Das 20-köpfige Expertenteam wählte aus insgesamt neun Acts drei Finalist:innen aus. Erst danach kam das Publikum ins Spiel: In einer offenen Abstimmung bestimmten die Zuschauerinnen und Zuschauer den deutschen Beitrag für den ESC. Am Ende erhielt Engels die meisten Stimmen und sicherte sich damit das Ticket für die große Bühne.
Wien als Austragungsort
Gastgeber des Wettbewerbs ist in diesem Jahr Österreich. Das Land hatte 2025 dank Countertenor JJ und seiner Pop-Arie „Wasted Love“ triumphiert. Das Finale steigt am 16. Mai in Wien. Bereits im Vorfeld sorgte die Teilnahme Israels für kontroverse Diskussionen. Mehrere Staaten kündigten einen Boykott an und begründeten diesen Schritt mit der politischen Lage im Gazastreifen.
Deutschlands wechselhafte ESC-Bilanz
Für Deutschland verliefen die vergangenen zehn Jahre beim ESC eher enttäuschend. Mehrfach reichten die Punkte nur für Plätze am Tabellenende. Ein Lichtblick war 2018: Michael Schulte erreichte damals Rang vier und sorgte damit für eines der besten Ergebnisse der jüngeren Vergangenheit. Zuletzt bewegten sich die deutschen Beiträge im Mittelfeld: Isaak kam 2024 auf Platz zwölf, während das Duo Abor & Tynna 2025 Rang 15 belegte.

