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Jahresrückblick: Das waren die Meldungen 2025 - Januar bis Juni

Im Januar wüteten verheerende Waldbrände rund um Los Angeles und zwangen zehntausende Menschen zur Flucht. Im Februar schockierte ein tödlicher Amoklauf in Örebro die Weltgemeinschaft. Im Mai wurde Friedrich Merz nach einem ungewöhnlichen Wahlgang zum deutschen Bundeskanzler gewählt und markierte einen politischen Wendepunkt. Diese und andere Ereignisse prägten die erste Hälfte des Jahres 2025.


Januar


07./08. Januar: Feuerwalze in Kalifornien

In der Region um Los Angeles wüten massive Waldbrände und legen ganze Wohnsiedlungen in Schutt und Asche. Auch Häuser bekannter Persönlichkeiten fallen den Flammen zum Opfer. Einsatzkräfte finden in den Ruinen Dutzende Tote, und mehr als 100.000 Menschen müssen aus ihren Wohnorten fliehen.


17. Januar: Prozessauftakt in Chemnitz

Am Landgericht Chemnitz beginnt ein Mordprozess um den Tod eines neunjährigen Mädchens aus Döbeln. Der ehemalige Lebensgefährte der Mutter wird später zu lebenslanger Haft verurteilt, da das Gericht von einem Rachemotiv ausgeht. Seine Revision scheitert Monate später beim Bundesgerichtshof.


20. Januar: Trump kehrt ins Amt zurück

Nach einer vierjährigen Pause übernimmt Donald Trump erneut das Präsidentenamt in den USA. Direkt nach seiner Vereidigung setzt er eine Reihe weitreichender Entscheidungen durch, darunter den Abschied vom Pariser Klimaabkommen und der WHO. Er spricht von einem neuen „Goldenen Zeitalter“ für sein Land.


21. Januar: Tragödie in türkischem Skihotel

Ein Feuer in einem Wintersporthotel endet in einer Katastrophe: Dutzende Todesopfer, darunter viele Kinder, werden gemeldet. Ermittlungen ergeben, dass Sicherheitsmängel eine Rolle spielten. Mehrere Verantwortliche erhalten später lebenslange Haftstrafen.


22. Januar: Angriff in Aschaffenburger Park

Ein abgelehnter Asylbewerber greift in einem Park mehrere Kinder und Erwachsene mit einem Messer an. Ein Kleinkind und ein Passant sterben, weitere Menschen werden verletzt. Die Tat entfacht deutschlandweit Diskussionen über den Umgang mit ausreisepflichtigen Personen. Der Täter wird später wegen Schuldunfähigkeit in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen.


30. Januar: Erweiterter Mutterschutz

Der Bundestag verabschiedet neue Regelungen zum Mutterschutz. Künftig sollen auch Frauen nach einer Fehlgeburt geschützt werden. Das Gesetz gilt als wichtiger Schritt zur Stärkung der Betroffenenrechte.


Februar


04. Februar: Bluttat in Örebro

In einem schwedischen Schulzentrum erschießt ein Mann elf Menschen und nimmt sich danach selbst das Leben. Hinweise auf Terror gibt es laut Polizei nicht. Das Motiv bleibt vorerst ein Rätsel.


06. Februar: Entscheidung aus Karlsruhe

Das Bundesverfassungsgericht erklärt die Auslieferung einer non-binären Person nach Ungarn für rechtswidrig. Die Haftbedingungen seien zuvor nicht ausreichend geprüft worden. Die betroffene Person steht dort wegen Überfällen auf mutmaßliche Neonazis vor Gericht.


23. Februar: CDU/CSU vor AfD

Bei der Bundestagswahl liegen CDU/CSU knapp vor der AfD, die ihr Ergebnis deutlich steigert. In mehreren ostdeutschen Bundesländern wird sie stärkste Kraft. Führungswechsel folgen im Jahresverlauf bei FDP und Grünen.


28. Februar: Eklat in Washington

Ein Treffen zwischen Donald Trump und Wolodymyr Selenskyj eskaliert vor laufenden Kameras. Trump wirft Selenskyj Undankbarkeit und Eskalationspolitik vor, der Termin bricht abrupt ab. Der ukrainische Präsident reist vorzeitig ab.


März


03. März: Neues Regierungsmodell in Österreich

In Wien übernimmt erstmals eine Drei-Parteien-Koalition aus ÖVP, SPÖ und Neos die Regierungsarbeit. Die FPÖ scheiterte zuvor an eigenen Koalitionsplänen. Das Bündnis gilt als politische Zäsur im Land.


15. März: Diskothekenbrand in Nordmazedonien

Ein Feuer in einem Nachtclub fordert zahlreiche Todes- und Verletztenopfer. Auslöser soll Pyrotechnik gewesen sein. Dutzende Beteiligte werden wegen Sicherheitsverstößen angeklagt.


18. März: Altes Parlament, neuer Weg

Der ehemalige Bundestag tritt noch einmal zusammen und beschließt eine Grundgesetzänderung zur Lockerung der Schuldenbremse. So wird ein Investitionspaket von 500 Milliarden Euro ermöglicht. Ohne Zustimmung einzelner Oppositionsstimmen wäre kein Fortschritt möglich gewesen.


19. März: Urteil gegen Lina E.

Der Bundesgerichtshof bestätigt die mehrjährige Haftstrafe gegen Lina E., die wegen Angriffen auf Rechtsextreme verurteilt wurde. Ihre Untersuchungshaft wird angerechnet, sie muss jedoch zurück ins Gefängnis. Die Debatte um das Urteil bleibt polarisiert.


28. März: Erdbeben erschüttert Südostasien

Ein schweres Beben trifft Myanmar und Nachbarländer. Tausende Tote und massive Zerstörungen werden gemeldet. Auch Thailand leidet unter den Folgen.


April


01. April: Deutsche Astronautin im All

Rabea Rogge startet als erste Deutsche zu einem privat finanzierten Raumflug. Vier Tage verbringt sie in einer Raumkapsel im Orbit. Die Mission gilt als technisches und symbolisches Signal.


02. April: US-Zölle sorgen für Turbulenzen

Donald Trump kündigt neue Zollpakete an, die global Wirtschaft und Börsen verunsichern. Gegen Ende des Sommers einigt man sich mit der EU auf einen einheitlichen Zollsatz von 15 Prozent. Händler und Industrie reagieren mit gemischten Gefühlen.


05. April: Thomas Müller verlässt den FC Bayern

Nach Jahrzehnten im Verein und hunderten Pflichtspielen kündigen Klub und Spieler ihre Trennung an. Müller setzt seine Karriere in der nordamerikanischen MLS fort. Für Fans endet eine Ära.


08. April: Einsturz in DomRep-Konzerthalle

Bei einem Konzert gibt das Dach eines Gebäudes nach. Mehr als 200 Menschen sterben, darunter auch der auftretende Künstler und die Provinzgouverneurin. Überlastung oder Baumängel werden als Ursachen diskutiert.


21. April: Tod von Papst Franziskus

Papst Franziskus stirbt im Alter von 88 Jahren. Noch kurz vor seinem Tod erteilte er den Ostersegen. Weltweit nehmen Trauernde Abschied.


Mai


02. Mai: AfD-Einstufung auf Eis

Der Verfassungsschutz erklärt die AfD als gesichert rechtsextremistisch – vorerst. Nach juristischen Schritten der Partei wird die Bewertung ausgesetzt. Politisch bleibt die Lage angespannt.


06. Mai: Merz wird Kanzler

Friedrich Merz schafft es erst im zweiten Wahlgang ins Amt. Verhandlungen mit anderen Fraktionen ermöglichen die Fortsetzung des Prozesses am selben Tag. Am Abend steht das neue Kabinett.


08. Mai: Neuer Papst aus den USA

Robert Francis Prevost wird zum Oberhaupt der katholischen Kirche gewählt und nennt sich Leo XIV. Zum ersten Mal stammt ein Papst aus den Vereinigten Staaten. Der Richtungswechsel sorgt international für Aufmerksamkeit.


13. Mai: Verbot des „Königreichs Deutschland“

Innenminister Dobrindt lässt die Organisation verbieten. Mehrere führende Mitglieder, darunter Gründer Peter Fitzek, werden festgenommen. Der Staat will so gegen staatsfeindliche Strukturen vorgehen.


17. Mai: Österreich gewinnt den ESC

Der Sänger JJ holt mit „Wasted Love“ den Sieg beim Eurovision Song Contest. Deutschland landet im Mittelfeld. Jubelstimmung in Wien, Diskussionen in Berlin.


Juni


01. Juni: Wahl in Polen

Karol Nawrocki gewinnt knapp die Stichwahl um das Präsidentenamt. Er bremst in der Folge mehrfach Gesetzesinitiativen der Regierung Tusk mit Vetos. Das politische Klima im Land bleibt angespannt.


02. Juni: Baerbock an der UN-Spitze

Annalena Baerbock übernimmt das Amt der UN-Generalversammlungspräsidentin. Sie soll künftig Debatten leiten und internationale Sitzungen koordinieren. Ein historischer Schritt für deutsche Diplomatie.


07. Juni: Proteste in Los Angeles

Demonstranten kritisieren die US-Einwanderungspolitik. Präsident Trump entsendet gegen den Willen des Bundesstaates die Nationalgarde. Der Konflikt greift auf weitere Städte über.


10. Juni: Amoklauf in Graz

Ein Bewaffneter erschießt an einer Schule zehn Menschen. Danach nimmt er sich selbst das Leben. Österreich plant daraufhin Verschärfungen im Waffenrecht.


14. Juni: Millionen gegen Trump

Landesweite Demonstrationen richten sich gegen Politik und Selbstdarstellung des US-Präsidenten. Der Anlass ist eine Militärparade zu seinem Geburtstag. „No Kings“ wird zum Slogan der Bewegung.

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