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Mord an Tupac: Mindestens 40 Jahre Haft für Hauptangeklagten

vor 7 Minuten
2 Min. Lesezeit

Im Verfahren um die tödlichen Schüsse auf den US-Rapper Tupac Shakur hat ein Gericht in Las Vegas den Hauptangeklagten Duane Davis zu einer Haftstrafe von mindestens 40 Jahren verurteilt. Die Entscheidung traf Richterin Carlin Kierny rund sechs Wochen nach dem Schuldspruch der Geschworenen. Das Urteil wurde im US-Bundesstaat Nevada verkündet. Mehr dazu in den VIP-News.


Rolle als mutmaßlicher Drahtzieher


Davis wurde nicht vorgeworfen, selbst die tödlichen Schüsse auf den Musiker abgegeben zu haben. Nach Darstellung der Anklage soll er jedoch die entscheidende Rolle bei der Planung des Angriffs gespielt haben. Zum damaligen Zeitpunkt galt er als früherer Anführer der Straßengang South Side Compton Crips. Der Hintergrund der Tat wurde im Zusammenhang mit den Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Gruppen gesehen.


Eigene Aussagen brachten Bewegung in die Ermittlungen


Über viele Jahre hinweg fehlte es den Ermittlern an ausreichenden Beweisen, um den Fall vor Gericht zu bringen. Nach Angaben der Polizei trugen schließlich auch Äußerungen von Davis dazu bei, die Ermittlungen voranzutreiben.


Der Angeklagte hatte wiederholt öffentlich erklärt, sich in dem weißen Cadillac befunden zu haben, aus dem auf Shakur geschossen wurde. In Interviews und seiner Autobiografie beschrieb er sich als den einzigen noch lebenden Insassen des Wagens. Bei einer Befragung im Jahr 2008 erklärte er zudem, sein Neffe habe die tödlichen Schüsse abgegeben.


Verteidigung zweifelte an Glaubwürdigkeit


Verteidiger Michael Sanft versuchte im Prozess, die Aussagen seines Mandanten als unglaubwürdig darzustellen. Davis habe zahlreiche Geschichten erfunden und sich damit Vorteile verschaffen wollen, argumentierte er. Direkte physische Beweise, die eine Anwesenheit des Angeklagten am Tatort belegten, wurden im Verfahren nicht vorgelegt.


Festnahme im Jahr 2023


Die Behörden nahmen Davis 2023 in Las Vegas fest. Anschließend wurde unter anderem Anklage wegen Mordes unter Einsatz einer tödlichen Waffe gegen ihn erhoben. Vor Gericht wies er die Vorwürfe zurück und plädierte auf nicht schuldig.

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