News kompakt vom 09. Juli 2025
- 9. Juli 2025
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Hier sind die Kurznachrichten von "LSJonline Kompakt" mit den Themen des Tages am 09. Juli 2025:
Angriffe in Gaza
Zahl der Toten steigt erneut bei Luftschlägen auf Wohngebiete
Mehrere Menschen sind nach Angaben palästinensischer Quellen bei erneuten israelischen Luftschlägen im Gazastreifen ums Leben gekommen. Die Nachrichtenagentur Wafa berichtete unter Berufung auf medizinische Kreise, dass am Nachmittag drei Personen starben, als ein Wohnhaus in Gaza-Stadt bombardiert wurde. Auf Nachfrage äußerte sich die israelische Armee zunächst nicht zu dem Vorfall. Wafa meldete zudem weitere Angriffe mit Todesopfern. Die Informationen konnten bislang nicht unabhängig bestätigt werden.
Bauhaus verteidigt
Kulturstaatsminister stellt sich gegen rechte Kritik der AfD
Wolfram Weimer, Kulturstaatsminister der Bundesregierung, hat sich deutlich hinter das Bauhaus gestellt und es als weltbekannte Kultursäule Deutschlands gewürdigt. Die jüngsten Angriffe der AfD bezeichnete er als "eine direkte Linie zur NS-Verfolgung der Bauhaus-Bewegung". Im Rahmen der Haushaltsdebatte im Bundestag erklärte Weimer, sein Ministerium werde die kulturelle Bedeutung des Bauhauses gezielt stärken: „Wir sollten stolz auf unser Bauhaus sein.“ In der laufenden Legislaturperiode sei dafür eine besondere Förderung vorgesehen.
Nvidia an der Spitze
Tech-Gigant durchbricht Vier-Billionen-Dollar-Grenze
Der US-amerikanische Chiphersteller Nvidia hat einen neuen Meilenstein gesetzt: Das Unternehmen überschritt als erstes weltweit einen Börsenwert von über vier Billionen Dollar. Die Aktie stieg im frühen Handel an der Wall Street um bis zu 2,8 Prozent auf 164,42 US-Dollar. Haupttreiber des Wachstums ist die enorme Nachfrage im Bereich Künstliche Intelligenz. Nvidia verteidigte damit seine Spitzenposition als wertvollstes Unternehmen – dicht gefolgt von Microsoft mit derzeit rund 3,75 Billionen Dollar Börsenwert.
US-Sanktionen gegen Handelspartner
Iranische Ölgeschäfte im Visier der Behörden
Die Vereinigten Staaten haben neue Sanktionen gegen insgesamt 22 Firmen verhängt, die mit dem Verkauf von iranischem Öl in Verbindung stehen sollen. Betroffen sind Unternehmen mit Sitz in Hongkong, den Vereinigten Arabischen Emiraten und der Türkei. Laut US-Finanzministerium profitierten die Kuds-Brigaden, eine Eliteeinheit der iranischen Revolutionsgarde, direkt von diesen Geschäften. Die Revolutionsgarde gilt als einflussreiche paramilitärische Kraft im Iran – mit weitreichenden wirtschaftlichen und außenpolitischen Aktivitäten.

