Ruhestand: Merz will Renteneintritt stärker an geleisteten Arbeitsjahren ausrichten
- 8. März
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Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich dafür ausgesprochen, die Berechnung des Renteneintritts stärker an der tatsächlichen Arbeitszeit im Leben auszurichten. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.
Nach seiner Vorstellung soll künftig weniger das biologische Alter entscheiden, sondern vielmehr, wie viele Jahre jemand berufstätig war.
Arbeitsjahre statt starres Rentenalter
Bei einer Wahlveranstaltung der CDU Baden-Württemberg in Ravensburg erklärte der CDU-Vorsitzende, dass es aus seiner Sicht zweitrangig sei, ob Menschen mit 61, 65 oder 68 Jahren aus dem Berufsleben ausscheiden. Entscheidend sei vielmehr der Zeitpunkt des Berufseinstiegs und die gesamte Dauer der Erwerbstätigkeit.
Merz betonte zudem, dass dieser Ansatz nicht nur innerhalb der CDU Zustimmung finde. Auch der Koalitionspartner, die SPD, unterstütze grundsätzlich die Idee, die Rentenregelungen stärker an der Lebensarbeitszeit zu orientieren.
Aktivrente als erster Schritt
Nach Angaben des Kanzlers hat die Bundesregierung bereits begonnen, die bislang feste Altersgrenze für den Renteneintritt flexibler zu gestalten. Ein Beispiel dafür sei die sogenannte Aktivrente. Dieses Modell erlaubt es Personen, die bereits das reguläre Rentenalter erreicht haben, weiterhin freiwillig zu arbeiten und dabei monatlich bis zu 2.000 Euro steuerfrei hinzuzuverdienen.

