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SB-Kassen: Warum Deutschland trotzdem beim klassischen Bezahlen bleibt

  • 17. Juni
  • 1 Min. Lesezeit

Trotz der zunehmenden Verbreitung von Selbstbedienungskassen bevorzugt die Mehrheit der Verbraucher in Deutschland weiterhin den Einkauf über eine bediente Kasse. Mehr dazu jetzt in den "Besser Leben News".


Eine aktuelle Erhebung des Marktforschungsinstituts Kantar zeigt, dass sich 67 Prozent der Befragten für den klassischen Kassiervorgang entscheiden. Lediglich 33 Prozent nutzen bevorzugt die Selbstbedienungsvariante.


Warum viele Kunden Personal bevorzugen


Für zahlreiche Verbraucher spielt der persönliche Kontakt eine wichtige Rolle. Von den Personen, die sich für eine bediente Kasse aussprechen, geben 42 Prozent an, lieber mit Menschen als mit Technik zu interagieren. Darüber hinaus nennen 40 Prozent die Gewohnheit als entscheidenden Faktor.


Auch die Bezahlmethode beeinflusst die Wahl: 39 Prozent bevorzugen Bargeldzahlungen, die an vielen Selbstbedienungskassen nicht möglich sind. Weitere 28 Prozent empfinden das eigenständige Scannen der Waren als zeitaufwendiger als den Kassiervorgang durch Mitarbeitende.


Vorteile aus Sicht der SB-Kassen-Nutzer


Wer sich für die Nutzung von Selbstbedienungskassen entscheidet, schätzt vor allem die größere Unabhängigkeit beim Bezahlen. Mehr als die Hälfte der Nutzer möchte die Produkte in ihrem eigenen Tempo erfassen und empfindet dies als angenehmer.


Zusätzlich gehen viele davon aus, an SB-Kassen weniger Zeit in Warteschlangen zu verbringen. Für 38 Prozent erhöht das selbstständige Scannen sogar den Spaßfaktor beim Einkauf. 33 Prozent schätzen außerdem die Möglichkeit, Preise und Artikelmengen während des Scanvorgangs direkt kontrollieren zu können.


Deutliche Unterschiede zwischen den Altersgruppen


Die Einstellung zu Selbstbedienungskassen hängt auch vom Alter ab. Laut der Untersuchung zeigen sich insbesondere Menschen zwischen 16 und 44 Jahren offen gegenüber dieser Technologie. Dagegen ist bei den 55- bis 64-Jährigen die Präferenz für herkömmliche Kassen deutlich stärker ausgeprägt.

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