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Sonnenbrand lindern: Hausmittel zur schnellen Beruhigung der Haut

  • vor 12 Minuten
  • 2 Min. Lesezeit

Mit steigenden Temperaturen im Freien nimmt auch die Gefahr für einen Sonnenbrand deutlich zu. Viele unterschätzen dabei, wie intensiv UV-Strahlen wirken können – selbst an Tagen, an denen der Himmel wolkenverhangen ist. Falls es doch passiert ist und die Haut bereits gereizt ist, gibt es einige bewährte Möglichkeiten zur Linderung. Mehr dazu im LSJonline-Mittagsmagazin.


1. Aloe Vera


Pflanzen aus sehr warmen Regionen, etwa von den Kanarischen Inseln, sind für ihre beruhigenden Eigenschaften bekannt. Aloe Vera wirkt angenehm kühlend und kann die Haut bei Sonnenbrand unterstützen.


Dafür wird ein Blatt aufgeschnitten, die gelbliche Flüssigkeit an der Schnittstelle entfernt und anschließend das klare Gel im Inneren genutzt. Wer keine Pflanze besitzt, findet ähnliche Wirkstoffe auch in vielen After-Sun-Produkten aus der Drogerie.


2. Kamillentee als Umschlag


Zuerst wird Kamillentee aufgebrüht und anschließend vollständig abgekühlt – am besten im Kühlschrank. Danach werden Tücher in den kalten Tee getaucht, leicht ausgewrungen und auf die betroffenen Hautstellen gelegt.


Dieser Vorgang lässt sich mehrmals wiederholen. Allerdings sollte diese Methode im Gesicht vorsichtig oder gar nicht angewendet werden, da Kamille die Augen reizen kann. Alternativ eignet sich auch grüner Tee.


3. Feuchtigkeit durch kalte Tücher


Eine einfache Möglichkeit zur Erleichterung ist ein in kaltem Wasser getränktes Leinentuch. Es wird direkt auf die betroffene Haut gelegt und regelmäßig erneut befeuchtet, sobald es sich erwärmt.


4. Quark- oder Joghurtwickel


Auch Milchprodukte wie Quark oder Joghurt werden häufig zur Kühlung genutzt. Sie können die Haut beruhigen und unterstützen möglicherweise die Regeneration der Hautbarriere durch enthaltene Milchsäuren.


Dazu wird die Masse auf ein Tuch – beispielsweise ein Geschirrtuch – gestrichen und auf die verbrannten Stellen gelegt. Die Einwirkzeit sollte mindestens 30 Minuten betragen.


Vorbeugen statt behandeln


So hilfreich Hausmittel auch sein können: Noch wichtiger ist es, Sonnenbrand von Anfang an zu vermeiden. Wiederholte Hautschäden durch UV-Strahlung erhöhen langfristig das Risiko für Hautkrebs. Daher gilt: konsequent Sonnenschutz mit ausreichend hohem SPF verwenden und regelmäßiges Nachcremen nicht vergessen.

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