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WHO warnt vor Abnehm-Medikamenten: Warum Kinder unter zehn Jahren anders behandelt werden sollen

vor 48 Minuten
1 Min. Lesezeit

Bei der Behandlung von Adipositas im Kindesalter setzt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) klare Grenzen. Für Kinder unter zehn Jahren sieht sie weder Abnehmmedikamente noch chirurgische Verfahren als geeignete Behandlung vor. Stattdessen sollten in dieser Altersgruppe zunächst andere therapeutische Möglichkeiten zum Einsatz kommen. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


Anders bewertet die WHO die Situation bei Jugendlichen. Im Alter zwischen zehn und 19 Jahren könnten Medikamente zur Gewichtsreduktion grundsätzlich infrage kommen. Voraussetzung sei allerdings, dass andere Behandlungsversuche zuvor nicht den gewünschten Erfolg gebracht haben.


GLP-1-Präparate zunehmend im Einsatz


Im Mittelpunkt der Diskussion stehen Wirkstoffe wie Ozempic oder Mounjaro. Die Präparate ahmen die Wirkung des körpereigenen Hormons GLP-1 nach und wurden ursprünglich für die Behandlung von Diabetes entwickelt. Inzwischen werden sie zunehmend auch eingesetzt, um eine Gewichtsabnahme zu erreichen.


Unterschiedliche Ansätze in den USA


Mit ihren Empfehlungen stellt sich die WHO gegen einen Trend, der insbesondere in den Vereinigten Staaten zu beobachten ist. Dort haben Medikamente zur Gewichtsabnahme auch unter Jugendlichen deutlich an Bedeutung gewonnen.


Neue Empfehlungen für Kinder und Jugendliche


Bereits im vergangenen Dezember hatte die WHO den Einsatz von GLP-1-Medikamenten bei Erwachsenen mit Adipositas empfohlen. Nun folgten eigene Empfehlungen für die Behandlung von Kindern und Jugendlichen.

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