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Zeckenstiche: Mehr Todesfälle und deutlicher Anstieg an FSME-Fällen

  • vor 12 Stunden
  • 1 Min. Lesezeit

Im Jahr 2024 ist die Zahl der Todesfälle infolge von Zeckenstichen in Deutschland leicht angestiegen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes verloren insgesamt 24 Menschen ihr Leben durch die Folgen solcher Infektionen. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


Entwicklung bei Borreliose-Behandlungen


Die Zahl der stationären Behandlungen wegen Borreliose lag 2024 bei etwas über 4.830 Fällen. Damit bleibt sie unter dem langjährigen Durchschnitt: Zwischen 2004 und 2024 mussten jährlich im Schnitt rund 6.270 Patient:innen aufgrund dieser Erkrankung im Krankenhaus behandelt werden.


Deutlicher Anstieg bei FSME-Fällen


Anders sieht es bei der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) aus: Hier wurden 2024 etwa 850 Menschen stationär versorgt. Dieser Wert liegt deutlich über dem Durchschnitt der Jahre 2004 bis 2024, in denen jährlich rund 490 Betroffene im Krankenhaus behandelt wurden.


Welche Krankheiten Zecken übertragen


In Europa sind Zecken vor allem Überträger von zwei Krankheiten:

  • Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)

  • Lyme-Borreliose


Beide Infektionen können ohne rechtzeitige Behandlung schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben und in seltenen Fällen sogar tödlich verlaufen.


Schutz vor Zeckenstichen


Um das Risiko zu minimieren, helfen folgende Maßnahmen:

  • Kontakt vermeiden: Hohes Gras und dichtes Unterholz möglichst meiden, in der Natur lange Kleidung tragen

  • Körper kontrollieren: Nach Aufenthalten im Freien gründlich absuchen und Zecken schnell sowie richtig entfernen

  • Beobachtung: Die Einstichstelle regelmäßig prüfen und bei Auffälligkeiten medizinischen Rat einholen

  • Impfung: Gegen FSME besteht die Möglichkeit einer Schutzimpfung

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