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1931-2026: Robert Duvall ist tot

  • vor 14 Stunden
  • 1 Min. Lesezeit

Wenn es um eiskalte Gegenspieler im Western ging, führte kaum ein Weg an Robert Duvall vorbei. Nun ist er tot. Mehr dazu in den VIP-News.


Mit seiner Präsenz prägte er das Bild des kompromisslosen Schurken wie nur wenige andere. Filmkritiker stellten ihn in eine Reihe mit Größen wie Gene Hackman, Al Pacino, Robert De Niro und Jack Nicholson – als einen der prägenden Darsteller der Ära des „New Hollywood“.


Ein Schauspieler mit enormer Bandbreite


Sein Repertoire war außergewöhnlich vielfältig. Mal verkörperte er einen umherziehenden Prediger, dann wieder historische Machtfiguren wie Joseph Stalin. Ob Haupt- oder Nebenrolle – Duvall verlieh jeder Figur markante Tiefe und Glaubwürdigkeit.


Auch die Academy würdigte seine Leistungen mehrfach: Insgesamt sieben Oscar-Nominierungen zeugen von seiner konstanten Präsenz auf höchstem Niveau. 1984 erhielt er schließlich den begehrten Preis als bester Hauptdarsteller für seine Performance in Tender Mercies.


Gedanken über den Abschied von der Leinwand


Selbst im hohen Alter dachte Duvall noch nicht an einen endgültigen Rückzug. In einem Gespräch mit der Süddeutsche Zeitung äußerte er sich mit gewohnt trockenem Humor zu einem möglichen Karriereende: „Natürlich denke ich ans Aufhören. Ist doch klar. Oder soll ich irgendwann den Set vollsabbern? Ich halte mir meine Optionen offen, Projekt für Projekt.“ Diese Worte spiegeln seine pragmatische Haltung wider: Entscheidungen traf er stets Schritt für Schritt.


Ein friedlicher Abschied


Im Alter von 95 Jahren ist Robert Duvall verstorben. Seine Ehefrau Luciana informierte über seinen Tod am Sonntag und fand bewegende Worte: „Gestern haben wir von meinem geliebten Ehemann, geschätzten Freund und einem der größten Schauspieler unserer Zeit Abschied genommen.“ Sie ergänzte, ihr Mann sei „friedlich zu Hause eingeschlafen“.

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