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Grammy-Nacht in Los Angeles: Bad Bunny gewinnt Grammy für "Album des Jahres"

Bei der diesjährigen Grammy-Verleihung in Los Angeles schrieb Bad Bunny Musikgeschichte. Mehr dazu in den VIP-News.


Sein Album "DeBÍ TiRAR MáS FOToS" wurde als bestes Album des Jahres ausgezeichnet – ein Novum, denn erstmals ging dieser Preis an ein Werk mit ausschließlich spanischsprachigen Texten. Der 31-jährige Künstler aus Puerto Rico wird zudem am kommenden Wochenende bei der Halbzeitshow des Super Bowl auf der Bühne stehen.


Unerwarteter Triumph für Billie Eilish


Für einen der überraschendsten Momente des Abends sorgte Billie Eilish. Gemeinsam mit ihrem Bruder Finneas O’Connell erhielt sie für den Titel "Wildflower" die Auszeichnung als Song des Jahres. Der Preis würdigt besonders herausragende Songtexte und ging damit an das Geschwisterduo.


Kendrick Lamar und SZA mehrfach geehrt


Auch Kendrick Lamar konnte einen erfolgreichen Abend verbuchen: Zusammen mit der R&B-Sängerin SZA gewann er für "Luther" den Grammy für die Aufnahme des Jahres, bei dem die Produktionsqualität im Fokus steht. Zusätzlich wurde der Song als beste Darbietung im Bereich melodischer Rap prämiert. Insgesamt nahm Lamar fünf Auszeichnungen mit nach Hause.


Politische Töne auf der Bühne


Neben der Musik prägten auch politische Statements die Veranstaltung. In seiner Dankesrede zum Preis für das beste „Música Urbana“-Album nutzte Bad Bunny die Bühne für scharfe Kritik an der US-Einwanderungsbehörde ICE. „Bevor ich Gott danke, werde ich 'ICE out' ('ICE raus') sagen“, erklärte er unter großem Applaus. Er ergänzte: „Wir sind keine Wilden, wir sind keine Tiere, wir sind keine Fremden: Wir sind Menschen und wir sind Amerikaner.“


Sichtbarer Protest im Publikum


Der Widerstand gegen ICE zeigte sich auch abseits der Reden. Mehrere bekannte Persönlichkeiten, darunter die kanadische Musikerin Joni Mitchell, trugen Anstecker mit der Aufschrift "ICE OUT". Damit machten sie während der Zeremonie auf ihre Kritik an den umstrittenen Maßnahmen der Behörde in verschiedenen US-Städten aufmerksam.

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