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1952-2026: Ex-Fußball-Co-Trainer Peter Hermann ist tot

vor 1 Stunde
2 Min. Lesezeit

Peter Hermann, der über viele Jahre als Co-Trainer im deutschen Profifußball tätig war, ist tot. Der 74-Jährige starb am Samstag. Bayer Leverkusen bestätigte seinen Tod unter Berufung auf seine Familie. Mehr dazu in den VIP-News.


Mit dem Werksklub war Hermann besonders eng verbunden. Im Laufe seiner Karriere übernahm er dort verschiedene Aufgaben: Neben seiner Arbeit als Co-Trainer der Profimannschaft fungierte er zeitweise als Interimstrainer, betreute die zweite Mannschaft und war auch als Scout für den Verein tätig.


Auch beim FC Bayern prägend


Zu den wichtigsten Stationen seiner Laufbahn gehörte außerdem der FC Bayern München. Dort war Hermann Teil des Trainerstabs von Jupp Heynckes und erlebte einen der erfolgreichsten Momente der Vereinsgeschichte. „Der FC Bayern trauert um Peter Hermann, der im Alter von 74 Jahren den langen Kampf mit der Nervenkrankheit ALS verloren hat“, schrieben die Münchner bei X und erinnerten an den großen Triumph vor gut 13 Jahren: „Hermann war beim historischen ersten Triple-Sieg der Vereinsgeschichte 2013 als rechte Hand von Chefcoach Jupp Heynckes ein unverzichtbarer Teil im Trainerteam...“.


Viele Stationen als Trainer und Ausbilder


Hermann sammelte im Laufe seiner Karriere Erfahrungen bei zahlreichen namhaften Vereinen und Institutionen. Neben dem FC Bayern und Bayer Leverkusen arbeitete er unter anderem beim FC Schalke 04 und beim Hamburger SV. Zu seinen späteren Aufgaben gehörte zudem die Tätigkeit bei Borussia Dortmund. Auch im Nachwuchsbereich war Hermann aktiv. So arbeitete er für verschiedene Junioren-Auswahlen des Deutschen Fußball-Bundes und brachte dort seine langjährige Erfahrung ein.


Enge Verbindung zu Leverkusen


Besonders eng blieb Hermann jedoch mit Bayer Leverkusen verbunden. Insgesamt erstreckte sich seine Tätigkeit für den Klub über beinahe 30 Jahre. In dieser Zeit war er in unterschiedlichen Funktionen am sportlichen Geschehen beteiligt und prägte damit den Verein über mehrere Generationen hinweg. „Die gesamte Bayer 04-Familie ist tieftraurig über den Verlust eines hochgeschätzten Menschen, der den Fußball in Leverkusen über viele Jahrzehnte mitgeprägt hat“, schrieb der Werksclub: „Peter bleibt unvergessen.“

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