Abnehmen leichter machen: 9 clevere Tipps für einen aktiveren Stoffwechsel
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Unser Körper arbeitet rund um die Uhr – auch dann, wenn wir schlafen oder entspannt auf dem Sofa sitzen. Selbst für grundlegende Funktionen wie Atmung, Herzschlag und die Aufrechterhaltung der Körpertemperatur benötigt er Energie. Diese Menge wird als Grundumsatz bezeichnet.
Mehr dazu heute in LIVELIFE.
Wie hoch dieser ausfällt, unterscheidet sich von Mensch zu Mensch. Wird dem Körper dauerhaft mehr Energie zugeführt, als er verbraucht, kann der Überschuss gespeichert werden.
So könnt ihr euren Stoffwechsel ankurbeln
1. Mit Wasser in den Tag starten
Während der Nacht nimmt der Körper keine Flüssigkeit auf. Ein Glas oder zwei Wasser nach dem Aufstehen sind daher eine einfache Möglichkeit, den Flüssigkeitshaushalt wieder auszugleichen.
Ausreichend zu trinken ist wichtig für zahlreiche Stoffwechselvorgänge. Wasser ersetzt zwar weder Bewegung noch eine ausgewogene Ernährung, kann aber helfen, den Körper optimal mit Flüssigkeit zu versorgen.
2. Proteine auf den Speiseplan setzen
Eiweißreiche Lebensmittel sind nicht nur für den Muskelaufbau interessant. Der Körper benötigt auch für ihre Verdauung und Verarbeitung Energie. Außerdem können proteinreiche Mahlzeiten besonders gut sättigen.
Geeignete Lebensmittel sind beispielsweise:
Fisch und mageres Fleisch
Eier und Milchprodukte
Linsen und Bohnen
Quinoa
andere Hülsenfrüchte
3. Grüner Tee als kalorienarmes Getränk
Grüner Tee enthält verschiedene Pflanzenstoffe, die im Zusammenhang mit dem Energiestoffwechsel untersucht werden. Besonders interessant sind dabei die enthaltenen Catechine und das Koffein.
Eine Tasse grüner Tee kann deshalb eine kalorienarme Alternative zu zuckerhaltigen Getränken sein. Auch rund um das Training wird grüner Tee häufig eingesetzt. Die Effekte auf das Körpergewicht sollten allerdings nicht überschätzt werden.
4. Ballaststoffreich essen: Brauner Reis macht länger satt
Nicht immer muss es die raffinierte Variante sein. Brauner Reis enthält im Vergleich zu weißem Reis mehr Ballaststoffe und verschiedene Mikronährstoffe.
Ballaststoffreiche Lebensmittel können dazu beitragen, dass eine Mahlzeit länger sättigt. Wer nach dem Essen nicht so schnell wieder Hunger bekommt, tut sich möglicherweise auch leichter damit, seine tägliche Energiezufuhr im Blick zu behalten.
5. Spinat für leistungsfähige Muskeln
Grünes Blattgemüse gehört zu einer ausgewogenen Ernährung und kann auch für sportlich Aktive interessant sein. Spinat liefert unter anderem Nitrat, das im Körper an Prozessen beteiligt ist, die mit der Muskelfunktion zusammenhängen.
In Kombination mit regelmäßiger Bewegung kann eine nährstoffreiche Ernährung dabei helfen, die körperliche Leistungsfähigkeit zu unterstützen.
6. Omega-3-Fettsäuren nicht vergessen
Fisch und bestimmte Fischöle liefern Omega-3-Fettsäuren. Auch Krillöl enthält diese mehrfach ungesättigten Fettsäuren.
Omega-3-Fettsäuren erfüllen verschiedene Funktionen im Körper und sind unter anderem für Herz und Gefäßsystem von Bedeutung. Wer regelmäßig fettreichen Seefisch isst, kann damit eine natürliche Quelle für Omega-3-Fettsäuren nutzen.
7. Zimt kann Gerichte sinnvoll ergänzen
Zimt ist mehr als nur ein Gewürz für Milchreis oder Tee. Er enthält pflanzliche Inhaltsstoffe und wird unter anderem im Zusammenhang mit dem Blutzuckerstoffwechsel untersucht.
Eine Prise Zimt kann Speisen Geschmack verleihen, ohne zusätzliche Kalorien in nennenswertem Umfang beizusteuern. Als alleiniger „Fatburner“ sollte das Gewürz allerdings nicht betrachtet werden.
8. Rote Trauben liefern wertvolle Pflanzenstoffe
Rote und dunkle Trauben enthalten unter anderem Resveratrol. Dieser sekundäre Pflanzenstoff gehört zu den Antioxidantien und wird aufgrund seiner möglichen gesundheitlichen Wirkungen wissenschaftlich untersucht.
Trauben können damit durchaus Bestandteil einer abwechslungsreichen Ernährung sein. Gleichzeitig sollte man im Hinterkopf behalten, dass Obst natürlichen Zucker enthält und deshalb vor allem in passenden Portionsgrößen genossen werden sollte.
9. Essenspausen bewusst gestalten
Intervallfasten beziehungsweise zeitlich begrenztes Essen ist eine weitere Möglichkeit, die eigene Ernährungsroutine zu strukturieren. Dabei wird innerhalb eines bestimmten Zeitfensters gegessen und anschließend für mehrere Stunden pausiert.
Häufig liegt die längere Essenspause über Nacht. Je nach gewähltem Modell können beispielsweise 12 bis 16 Stunden zwischen der letzten Mahlzeit am Abend und dem Frühstück liegen.
Entscheidend ist jedoch nicht allein die Länge der Fastenphase. Auch die Qualität und Menge der Lebensmittel sowie die individuellen Bedürfnisse spielen eine wichtige Rolle.



