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Achtsamkeit im Alltag: Eine Nacht drüber schlafen? Das geht!

vor 2 Stunden
1 Min. Lesezeit

Wenn uns ein Problem beschäftigt, versuchen wir häufig, es durch immer weiteres Grübeln zu lösen. Doch langes Nachdenken führt nicht automatisch zu besseren Ergebnissen. Manchmal drehen sich die Gedanken sogar im Kreis und eine klare Entscheidung scheint immer weiter entfernt.


Mehr dazu heute in GEFÜHLSSACHE.


In solchen Situationen kann es sinnvoll sein, die Entscheidung zunächst ruhen zu lassen. Nicht umsonst heißt es: Man sollte „eine Nacht darüber schlafen“.


Der Grund dafür liegt unter anderem in den Vorgängen, die während des Schlafs in unserem Gehirn ablaufen.


Was passiert während des Schlafens?


Während wir schlafen, verarbeitet unser Gehirn zahlreiche Informationen und Eindrücke, die wir im Laufe des Tages aufgenommen haben. Dabei werden Erinnerungen und neue Informationen miteinander verknüpft und teilweise neu geordnet.


Anders als im wachen Zustand steht dabei nicht das bewusste, logische Durchdenken eines Problems im Vordergrund. Stattdessen kann das Gehirn Verbindungen zwischen Informationen herstellen, die uns zuvor möglicherweise gar nicht aufgefallen sind.


Schlaf schafft neue Perspektiven


Diese Verarbeitung kann dazu beitragen, dass wir nach dem Aufwachen eine andere Sicht auf ein Problem haben. Informationen werden neu strukturiert, weniger relevante Inhalte treten in den Hintergrund und Zusammenhänge können deutlicher werden.


Deshalb kann eine erholsame Nacht manchmal mehr bewirken als stundenlanges bewusstes Grübeln: Mit etwas Abstand fällt es leichter, Lösungen zu erkennen und Entscheidungen klarer zu treffen.

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