Achtsamkeit im Alltag: Mit diesen 5 Tipps kommst du gut durch die goldene Jahreszeit
- vor 11 Minuten
- 2 Min. Lesezeit
Der Sommer verabschiedet sich, die Temperaturen sinken und mit den kürzeren Tagen verändert sich auch unser Alltag. Während draußen langsam eine farbenprächtige Herbstlandschaft entsteht, sehnen sich viele nach Wärme, Licht und Gemütlichkeit. Kuscheldecken, heiße Getränke und wärmende Mahlzeiten bekommen wieder einen festen Platz im Tagesablauf. Mehr dazu jetzt in "Mindful Monday" im LSJonline-Mittagsmagazin.
Doch die dunklere Jahreszeit kann auch auf die Stimmung schlagen. Weniger Tageslicht, Müdigkeit, fehlender Antrieb oder eine gedrückte Stimmung werden häufig mit dem sogenannten Herbstblues verbunden.
Mit einigen einfachen Gewohnheiten lässt sich dem Stimmungstief jedoch entgegenwirken
1. Gute Laune mit Musik
Musik kann die Stimmung unmittelbar beeinflussen. Wenn sich die grauen Herbsttage auf die Laune auswirken, darf deshalb ruhig die persönliche Lieblingsplaylist zum Einsatz kommen.
Ob beim Kochen, Aufräumen oder einfach zwischendurch: Fröhliche Songs laden zum Mitsingen, Tanzen und Abschalten ein. Dabei kann Musik nicht nur Emotionen beeinflussen, sondern auch körperliche Reaktionen wie Herzschlag, Atmung und Muskelspannung verändern. Unser Tipp: Lieblingssong an, Lautstärke hoch und einfach mitmachen!
2. Den Körper in Bewegung bringen
Wer sich regelmäßig bewegt, tut nicht nur seinem Körper etwas Gutes. Sport und andere körperliche Aktivitäten können auch die Stimmung verbessern und die Konzentrationsfähigkeit unterstützen.
Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt Erwachsenen mindestens 150 Minuten moderate Bewegung pro Woche. Dabei muss es nicht immer ein intensives Workout sein: Radfahren, zügiges Gehen oder andere aktive Beschäftigungen zählen ebenfalls.
3. Raus ins Tageslicht
Wenn es draußen kalt, nass und grau ist, wirkt das Sofa besonders verlockend. Trotzdem lohnt es sich, regelmäßig nach draußen zu gehen. Schon etwa eine halbe Stunde an der frischen Luft kann dabei helfen, mehr Tageslicht und Sauerstoff zu tanken.
Besonders praktisch ist ein Spaziergang während der Mittagspause. Auch kurze Wege lassen sich zu Fuß zurücklegen, statt dafür Auto, Bus oder Bahn zu nutzen.
4. Bunt und ausgewogen essen
Eine abwechslungsreiche Ernährung unterstützt den Körper gerade in der kühleren Jahreszeit. Statt eintöniger Mahlzeiten darf es auf dem Teller ruhig farbenfroh zugehen.
Gemüse und Obst, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, hochwertige Eiweißquellen und gesunde Fette liefern wichtige Nährstoffe. Auch Vitamin C, Vitamin D und Zink spielen eine wichtige Rolle für die normale Funktion des Immunsystems.
Fermentierte Lebensmittel und Joghurt können darüber hinaus die Darmflora unterstützen. Eine ausgewogene Ernährung ist damit nicht nur eine Frage des Geschmacks, sondern auch eine gute Basis für das allgemeine Wohlbefinden.
5. Helligkeit in den Alltag holen
Mit dem Herbst nimmt die natürliche Lichtmenge ab. Wer morgens nur schwer in Gang kommt oder tagsüber wenig Tageslicht abbekommt, kann deshalb bewusst für zusätzliche Helligkeit sorgen.
Eine Tageslichtlampe kann beispielsweise am Schreibtisch oder zu Hause eingesetzt werden. Für Morgenmuffel kann außerdem ein Lichtwecker interessant sein: Er ahmt den Sonnenaufgang nach und sorgt dafür, dass der Raum vor dem Aufstehen allmählich heller wird.



