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Achtsamkeit im Alltag: Warum manche Menschen ihre eigene Gesellschaft wirklich brauchen

  • vor 1 Tag
  • 2 Min. Lesezeit

Nicht jeder schöpft Kraft aus großen Freundeskreisen oder einem vollen Terminkalender. Während manche Menschen ständig Gesellschaft suchen, fühlen sich andere am wohlsten, wenn sie regelmäßig Zeit für sich haben. Für sie bedeutet Alleinsein keinen Verzicht, sondern eine wichtige Möglichkeit, neue Energie zu tanken und die eigenen Gedanken zu ordnen. Mehr dazu jetzt in "Mindful Monday" im LSJonline-Mittagsmagazin.


Wer eher zurückhaltend oder introvertiert ist, genießt gemeinsame Unternehmungen durchaus. Gleichzeitig braucht diese Persönlichkeit aber bewusste Ruhephasen, um sich zu erholen.


Es gibt einige typische Verhaltensweisen, dass jemand seine Zeit allein nicht nur akzeptiert, sondern bewusst schätzt.


1. Sie nehmen Einladungen nicht um jeden Preis an

Menschen, die ihre Ruhe schätzen, fühlen sich nicht verpflichtet, bei jeder Feier oder jedem Treffen dabei zu sein. Sie entscheiden bewusst, welche Verabredungen ihnen guttun und welche sie eher erschöpfen würden. Deshalb sagen sie ohne schlechtes Gewissen auch einmal ab, wenn sie Zeit für sich brauchen.


2. Sie genießen Unternehmungen ohne Begleitung

Allein ins Café gehen, ein Wochenende verreisen oder einen Kinobesuch ohne Begleitung unternehmen – für viele klingt das ungewohnt. Menschen, die sich in ihrer eigenen Gesellschaft wohlfühlen, empfinden solche Aktivitäten dagegen oft als entspannend. Sie müssen sich nach niemandem richten und können ihren Tag ganz nach den eigenen Vorstellungen gestalten.


3. Sie verbringen ihre Freizeit gern draußen

Ruhe finden viele dieser Menschen in der Natur. Ein Spaziergang durch den Wald, eine Wanderung oder ein Nachmittag an einem See bieten genau die entspannte Atmosphäre, die sie schätzen. Die natürliche Umgebung hilft ihnen, Abstand vom Alltag zu gewinnen und neue Kraft zu sammeln.


4. Sie setzen sich intensiv mit ihren Gedanken auseinander

Wer regelmäßig Zeit allein verbringt, nutzt diese oft zum Nachdenken. Eigene Erfahrungen werden reflektiert, Entscheidungen überlegt und Gefühle verarbeitet. Dadurch entwickeln viele ein gutes Gespür für sich selbst und finden häufig kreative Lösungen oder neue Ideen.


5. Sie fühlen sich auch online wohl

Dass jemand gern allein ist, bedeutet nicht, dass er soziale Kontakte meidet. Viele Introvertierte tauschen sich gern über soziale Netzwerke oder Online-Communitys mit Menschen aus, die ähnliche Interessen teilen. Digitale Gespräche bieten ihnen oft eine entspannte Möglichkeit, Kontakte zu pflegen, ohne ständig im Mittelpunkt stehen zu müssen.

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