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Amoklauf in Aarau: Schütze eröffnet nach Techno-Rave das Schussfeuer und tötet eine Frau

  • vor 12 Stunden
  • 1 Min. Lesezeit

Nach den tödlichen Schüssen bei einer Musikveranstaltung im Schweizer Kanton Aargau gehen die Behörden von einem Amoklauf aus. Eine Frau kam bei dem Angriff ums Leben, sechs weitere Personen wurden verletzt. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen soll der Tatverdächtige allein gehandelt haben. Hinweise auf weitere beteiligte Personen gebe es nicht. „Er hatte keine Mitwisser oder Mittäter“, sagte Staatsanwalt Christoph Rüedi.


Schüsse an mehreren Orten


Der Mann soll zunächst auf dem Gelände des Aargauischen Rennvereins in Aarau ein Sturmgewehr eingesetzt haben. Dabei feuerte er den Angaben zufolge etwa 40 Schüsse wahllos in Richtung der anwesenden Menschen ab. Später soll er an einem weiteren Ort mit einer Pistole geschossen haben. Bei der Durchsuchung seines Autos stellten die Ermittler außerdem eine Kalaschnikow sowie zwei weitere Pistolen sicher.


Tatverdächtiger stellt sich der Polizei


In der Nacht auf Montag stellte sich der mutmaßliche Schütze selbst den Behörden. Er befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft führt ein Verfahren wegen mehrerer schwerer Delikte. Dazu zählen unter anderem vorsätzliche Tötung, Mord, mehrfache Gefährdung des Lebens sowie Verstöße gegen das Schweizer Waffengesetz.


Angriff nach Techno-Veranstaltung


Auf dem Gelände des Rennvereins hatte am Samstag bereits zum fünften Mal eine Rave-Veranstaltung mit DJs aus der Techno-Szene stattgefunden. Die Organisatoren rechneten mit rund 3.500 Besucher. Die Schüsse fielen erst gegen Ende der Veranstaltung in den frühen Stunden des Sonntagmorgens. Zu diesem Zeitpunkt hielten sich noch zahlreiche Menschen auf dem Veranstaltungsgelände auf.

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