Aus für Sora: OpenAI stellt KI-Video-App überraschend ein
- vor 9 Stunden
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Der KI-Konzern OpenAI zieht bei seiner Videoanwendung „Sora“ den Stecker. Die Software konnte aus einfachen Texteingaben kurze Videoclips generieren und hatte seit ihrer Vorstellung im Jahr 2024 für große Aufmerksamkeit gesorgt. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.
Große Erwartungen an realistische KI-Videos
Sora galt zeitweise als möglicher Wendepunkt für die Videoproduktion. Die Technologie war in der Lage, äußerst realistisch wirkende Szenen und Figuren zu erzeugen. Erst vor wenigen Monaten wurde das Angebot noch erweitert: Nutzer:innen konnten sich mithilfe einer separaten App selbst in die generierten Videos integrieren.
Gründe für das Aus bleiben unklar
Warum genau die Anwendung nun eingestellt wird und zu welchem Zeitpunkt dies geschieht, ließ OpenAI offen. Medienberichte aus den USA deuteten zuletzt darauf hin, dass wachsender Konkurrenzdruck – etwa durch andere KI-Anbieter – eine Rolle spielen könnte. Gleichzeitig soll das Unternehmen seinen Fokus stärker auf gewinnbringende Geschäftskunden richten.
Strategischer Kurswechsel
Bereits zuvor hatte OpenAI-Managerin Fidji Simo auf der Plattform X angedeutet, dass Unternehmen zwischen Experimentierphasen und klarer Ausrichtung wechseln: „Unternehmen durchleben Phasen der Experimente und der Fokussierung.“ Sie betonte dabei, wie entscheidend es sei, sich nicht von zu vielen Projekten gleichzeitig ablenken zu lassen.


