Bosch streicht erneut Stellen: Tausende Jobs in der Sparte Mobility in Deutschland bedroht
- 25. Sept. 2025
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Die anhaltenden Schwierigkeiten in der Auto- und Zulieferbranche machen auch dem Technologiekonzern Bosch weiterhin schwer zu schaffen. Nun kündigte das Unternehmen an, in seinem Geschäftsbereich Mobility in Deutschland erneut tausende Arbeitsplätze zu streichen. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.
Betroffene Standorte
Zu den besonders betroffenen Niederlassungen gehören die Werke in Stuttgart-Feuerbach, Schwieberdingen, Waiblingen und Bühl/Bühlertal in Baden-Württemberg sowie das Werk im saarländischen Homburg. Insgesamt beschäftigt Bosch in der Sparte Mobility hierzulande noch etwas über 70.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wie Arbeitsdirektor Stefan Grosch erläuterte.
Druck auf die Wettbewerbsfähigkeit
Grosch machte die Notwendigkeit der Schritte deutlich: „Wir müssen dringend an der Wettbewerbsfähigkeit im Mobility-Bereich arbeiten und unsere Kosten weiter dauerhaft senken. Dazu setzen wir viele Hebel in Bewegung“, erklärte er. Und weiter: „Bedauerlicherweise kommen wir dabei auch nicht um einen weiteren Stellenabbau über das bereits kommunizierte Maß herum. Das schmerzt uns sehr, doch es führt leider kein Weg daran vorbei.“
Scharfe Kritik von IG Metall
Die Gewerkschaft IG Metall äußerte deutliche Kritik an den Plänen. Gesamtbetriebsratsvorsitzender Frank Sell zeigte sich alarmiert: „Es steht außer Frage, dass die Situation in der deutschen und europäischen Automobil- und Zulieferindustrie sehr angespannt ist. Einen Personalabbau dieser historischen Größenordnung – ohne gleichzeitige Zusagen zur Sicherung unserer Standorte in Deutschland – lehnen wir jedoch entschieden ab.“
Vertrauensverlust befürchtet
Nach Ansicht von Sell riskiert Bosch durch diese Strategie erheblichen Schaden: Das Unternehmen verspiele Vertrauen und sorge für „einen sozialen Kahlschlag in vielen Regionen“.

